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Lausitzer Füchse besiegen ESV Kaufbeuren mit 3:2

Entscheidender Treffer kurz vor Schlusspfiff

Lausitzer Füchse besiegen ESV Kaufbeuren mit 3:2

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    Mit einem knappen 3:2 haben die Lausitzer Füchse am Sonntag den ESV Kaufbeuren besiegt.
    Mit einem knappen 3:2 haben die Lausitzer Füchse am Sonntag den ESV Kaufbeuren besiegt. Foto: Erwin Hafner

    Der ESV Kaufbeuren startet gut in die Partie gegen die Lausitzer Füchse

    Der ESV Kaufbeuren startete mit viel Tempo und einem aggressiven Forechecking in die Partie. So schafften es die Hausherren, sich die ersten fünf Minuten fast ausschließlich vor dem Tor der Füchse festzusetzen. Diese Drangphase führte auch beinahe zum Erfolg, als Nikita Quapp einen Schuss der Rot-Gelben nicht vollständig parieren konnte. Die Scheibe lag auf der Linie, Sami Blomqvist versuchte sie darüber zu schieben, Dominik Bohac war aber rechtzeitig zu Stelle und konnte das Tor verhindern.

    Joker überstehen schadlos Powerplay 

    In der sechsten Minute musste Jamal Watson wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Das Powerplay der Füchse war nicht schlecht. Sie ließen die Scheibe gut laufen. Die Joker schafften es aber mehrfach das Spielgerät aus der eigenen Zone zu befördern. 

    Kaufbeuren erspielte sich weiterhin viel Scheibenbesitz. Die nächste Chance hatte Tyler Spurgeon nach einem Pass von Jamal Watsons von der rechten Seite, Spurgeon verfehlte aber knapp. In der 13. Minute gab es dann die erste richtig gefährliche Möglichkeit für die Füchse. Die Joker verloren im Aufbau den Puck, woraufhin sich Samuel Dove-McFalls und Lane Scheidl gemeinsam und unbedrängt in Richtung Rihards Babulis begaben. Scheidl versuchte sein Glück, Babulis hielt aber souverän.

    Im direkten Anschluss musste Alex Thiel ebenfalls wegen Beinstellen auf die Strafbank. Das Powerplay brachte den Füchsen jedoch erneut nicht den gewünschten Erfolg. Das Spiel wurde daraufhin hitziger. Philipp Bidoul musste einen harten Check einstecken. Er stand aber sofort wieder auf und spielte weiter.

    ESV Kaufbeuren gerät kurz vor der Pause in Rückstand

    Die Schlussminute hatte es noch einmal in sich. Zuerst spielte John Lammers, der mit Tempo zentral auf das gegnerische Tor zufuhr, den Puck clever hinter sich, wo schon Johannes Krauß wartete. Dieser versuchte es gleich zweimal, Nikita Quapp ließ die Scheibe aber nicht vorbei. Im direkten Gegenzug platzierte sich Roope Mäkitalo rechts vor dem Kasten der Joker und schweißte eine von Daniel Fießinger abgeprallte Scheibe rechts oben in den Winkel. Somit endete ein eigentlich sehr starkes erstes Drittel der Gastgeber mit einem 0:1-Rückstand. 

    Joker gleichen im zweiten Spielabschnitt zum 1:1 aus

    Den zweiten Spielabschnitt mussten die Gäste aus Weißwasser in Unterzahl beginnen. Dominik Bohac erhielt mit Ablauf der Zeit im ersten Drittel eine kleine Strafe wegen Haken. Das Powerplay der Joker brachte keine erwähnenswerten Szenen. In der 25. Minute erhielt Samuel Dove-McFalls wegen gleichen Vergehens eine kleine Strafe. Dieses Überzahlspiel sollte sich lohnen. John Lammers brachte im Zusammenspiel mit Sami Blomqvist die Scheibe vor das Lausitzer Tor. Yannik Burghart fälschte ab, Tyler Spurgeon stocherte hinterher und brachte dadurch Unruhe in den Torraum, berührte den Puck aber nicht mehr. Das Spielgerät trudelte zum 1:1 über die Linie, Torschütze war Yannik Burghart.

    Alles in allem war der zweite Spielabschnitt bis dahin deutlich ruhiger, wodurch sich die Partie ausgeglichener gestaltete. Erst in der 33. Minute wurde es nochmal gefährlich, als Eric Valentin den mitgefahrenen Justin van der Ven in Szene setzte. Dieser wollte Rihards Babulis im langen Eck überwinden, der aber sehenswert die Fanghand hochzog und das Tor verhinderte.

    Kurioses Tor bringt Gäste erneut in Führung

    Direkt im Anschluss waren die Joker aktiv. Sami Blomqvist fuhr im Angriffsdrittel einmal vollständig im Kreis an Kameraden und Gegner vorbei. Er versuchte den im Slot stehenden Tyler Spurgeon den Puck zum Abfälschen zuzuspielen, der Lausitzer Goalie parierte jedoch. Immer noch in der 33. Minute schaffte es Weißwasser zu dritt vor dem Kaufbeurer Kasten aufzutauchen. Ville Jerväläinen versuchte Rihards Babulis oben auf der Stockhandseite zu überwinden, dieser reagierte aber erneut stark. Beim darauffolgenden Bully ereignete sich eine kuriose Szene: Samuel Dove-McFalls gewann das Anspiel, die Scheibe fand ihren Weg zu Dominik Bohac und dieser wollte das Spielgerät in Richtung Kaufbeurer Tor bringen. Der Puck prallte direkt beim Schuss an einen Kaufbeurer Schläger und flog in hohem Bogen über alle hinweg in das Tor: 2:1-Führung für die Gäste. 

    In der 35. Minute gab es dann eine Schrecksekunde für die Füchse, als Roope Mäkitalo den Puck aus nächster Nähe ins Gesicht bekam. Er verließ kurz darauf das Eis, kehrte aber im letzten Drittel mit Vollvisier ausgestattet wieder zurück.

    ESV Kaufbeuren erzielt das 2:2

    Der dritte Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit für die Gäste. Sam Roupp schlug den Puck aus der Luft in das eigene Fangnetz und erhielt folgerichtig zwei Minuten. Direkt im Anschluss musste Jere Laaksonen ebenfalls für zwei Minuten wegen Halten des Stocks auf die Strafbank. Im weiteren Spielverlauf ging es viel hin und her ohne wirkliche Torgefahr. Beide Mannschaften kämpften um den Puck und schlossen recht schnell ab, sobald sie ihn bekamen. In der 50. Minute durften die Joker dann erneut jubeln. Jere Laaksonen spielte den Aufbaupass zu Max Hops. Dieser fuhr mit Tempo über die rechte Seite bis zum Bullypunkt und schoss zentral in Richtung Tor. Nikita Quapp konnte nur abprallen lassen und Sami Blomqvist zeigte sich als Nutznießer, indem er den Puck zum 2:2-Ausgleich verwandelte.

    Füchse erzielen Siegtreffer kurz vor Schlusspfiff

    In der 59. Minute ließen die Joker Lane Scheidl auf der linken Seite ziehen, dieser umkurvte das gegnerische Tor und legte die Scheibe per Bauerntrick zum 3:2 in das kurze Eck. Im direkten Anschluss nahm Marko Raita eine Auszeit und zog den Torwart. Das sollte aber nichts mehr bringen. Die Lausitzer Füchse nahmen drei Punkte aus Kaufbeuren mit nach Hause.

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