Bereits Ende Juni alarmierten fünf Bergsteiger am Jubiläumsgrat der Zugspitze gegen 21:00 Uhr die Bergwacht. Die Gruppe, die laut Angaben der Bergwacht ungenügend ausgerüstet war, steckte im Bereich der äußeren Höllentalspitze fest.
Fünf Bergsteiger müssen Nacht am Berg verbringen
Die Fünf waren erschöpft und teilweise verletzt. Ein Rettungshubschrauber konnte zwei Bergsteiger absetzen und einen der verletzten Bergsteiger ausfliegen. Dann musste der Hubschrauber-Einsatz wegen des Wetters abgebrochen werden. Die verbliebenen Bergsteiger wurden zur Biwakschachtel geführt und mussten dort die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen holte ein Polizeihubschrauber die Wanderer ab.
Bergrettung muss wegen Wind abgebrochen werden
Eine Woche später ging ein ähnlicher Notruf in der Bergwacht ein. Dieses Mal steckten zwei Bergsteiger fest und brauchten Hilfe. Auch in diesem Fall mussten die Wanderer bis zum nächsten Morgen ausharren. Ein Polizeihubschrauber musste laut Bergwacht aufgrund von turbulenten Windverhältnissen die Bergung abbrechen.
Weitere Einsätze der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen im Juli
Des Weiteren mussten die Bergretter einem abgestürzten Wanderer im Dreispitzgebiet helfen, eine Person am Mauerläufer bergen und weitere Einsätze am Eckbauer, Hausberg und Kramer, sowie dem Reintal und Zugspitzplatt absolvieren. Insgesamt mussten die Retter laut Bergwacht Garmisch-Partenkirchen seit Anfang Juli zu 30 Einsätzen ausrücken. Dabei gab es auch tragische Unfälle.
Tödlicher Absturz und Blitzschlag
Am Jubiläumsgrat ist am vergangenen Wochenende ein Wanderer tödlich verunglückt. Der Mann war am Freitag, den 19. Juli über 300 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Bergretter konnten leider nichts mehr für ihn tun. Am Sonntag starb dann ein junger Mann unter tragischen Umständen an der Zugspitze. Der 18-Jährige war auf dem Weg vom Gipfel zur Terrasse der Zugspitzbahn vom Blitz erschlagen worden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät.