Benefiz-Veranstaltung: Lauf der guten Hoffnung für Afrika-Hilfe

4. Mai 2011 00:00 Uhr von Allgäuer Zeitung
A3537 Marijan Murat (dpa)

Erlös für den Kampf gegen die Noma-Krankheit

Zum vierten Mal findet am Samstag, 16. Juli, ein sogenannter Lauf der guten Hoffnung statt. Ziel der Benefiz-Veranstaltung ist es, auf die schreckliche Kinderkrankheit Noma, die vor allem in Afrika weit verbreitet ist, hinzuweisen. Außerdem sollen möglichst viele Spenden gesammelt werden für den Verein "Gegen Noma". Zu den Initiatoren gehören der Oberallgäuer Bergsteiger Peter Melchin sowie die Käserei Edelweiß in Kempten. Gesucht werden noch Sponsoren für die Veranstaltung.

Melchin hatte 2008 für Schlagzeilen gesorgt, als er mit Unterstützung von Edelweiß monatelang die Alpen von Ost nach West überquerte, um medienwirksam auf die schlimme Krankheit hinzuweisen, die auch als das "Gesicht der Armut" bezeichnet wird. Bakterien zerfressen dabei Weich- und Knochenteile - beginnend rund um den Mund.

Der diesjährige Lauf der guten Hoffnung startet am 16. Juli um 5 Uhr in Oberstdorf und endet gegen 19 Uhr in Oberstaufen am Kurpark, wo eine "After-Walk-Party" stattfindet. Bei der Tour im Wandertempo kann jeder mitmachen und eine beliebig lange Strecke gehen. Statt einer Startgebühr spenden Erwachsene 15 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre fünf Euro für den Kampf gegen die Krankheit.

Die 50 Kilometer lange Tour führt durch folgende Ortschaften: Oberstdorf, Fischen, Sonthofen, Imberg, Hindelang, Burgberg, Immenstadt, Ratholz, Thalkirchdorf, Oberstaufen. Mit dabei sein wird laut Veranstalter der frühere Ski-Rennläufer Frank Wörndl aus Sonthofen.

www.lauf-der-guten-hoffnung.de