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Inklusion: Bentele: «Im Alltag ist Inklusion wirklich schwierig»

Inklusion

Bentele: «Im Alltag ist Inklusion wirklich schwierig»

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    «Ich kann gar nicht zählen, wie vielen Taxifahrern ich schon meine PIN verraten habe», sagt Bentele (Archivbild).
    «Ich kann gar nicht zählen, wie vielen Taxifahrern ich schon meine PIN verraten habe», sagt Bentele (Archivbild). Foto: Hannes P Albert/dpa

    Aus Sicht der Präsidentin der Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, ist es um Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Deutschland nach wie vor nicht gut bestellt. «Vielleicht so bei einer schäbigen Fünf?» ordnet sie im Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Wochenendausgabe) auf einer Skala von eins bis zehn ein.

    «Natürlich gibt es hier viel, was es in vielen anderen Ländern nicht gibt: Reha-Einrichtungen, Krankenkassen, Rentenversicherung. Das ist toll. Aber im Alltag ist Inklusion wirklich schwierig. Versuchen Sie mal, eine Waschmaschine zu kaufen, die für Blinde bedienbar ist», sagte die frühere Spitzensportlerin, die selbst sehbehindert ist.

    «Oder aus einem Automaten Geld zu bekommen. Oder mit Karte zu bezahlen. Das Verschwinden von Tasten ist für Blinde ein großes Problem. Ich kann gar nicht zählen, wie vielen Taxifahrern ich schon meine PIN verraten habe.»

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