Der Frühling naht. Noch liegt der Garten in einer Art "Winterschlaf", trotzdem gibt es auch im Februar schon einiges zu tun, damit später im Garten alles üppig sprießt und gedeiht. Welche Arbeiten anstehen und wann das Wetter dafür günstig ist, hier das Wichtigste im Überblick:
Im Obstgarten
- An sonnigen Tagen bei Temperaturen über -5 Grad können Obstbäume und Beerensträucher gestutzt werden.
- Ideal ist, alle kranken und abgestorbenen Äste und Triebe zurückzuschneiden.
- Wegen der Temperaturunterschiede können Risse in den Rinden von Obstbäumen auftreten. Durch einen Kalkanstrich lässt sich das vermieden.
Im Ziergarten
Ab Ende Februar können laubabwerfende Formhecken und Sträucher geschnitten werden. Dazu gehören vor allem sommerblühende Kletterpflanzen wie Kletterrosen, Blauregen und sommerblühende Clematis (Waldrebe).
Im Gewächshaus
Auch an sonnigen Tagen sollte die Temperatur im Gewächshaus immer unter 15 Grad liegen. Ab Ende Februar können auch folgende Pflanzen ins unbeheizte Gewächshaus einziehen:
- Kohlrabi
- Rettich
- Kopf- und Eisbergsalat
Diese Sorten sind dann Mitte bis Ende April erntereif.
Boden und Rasen vorbereiten
- Den Boden kann man am besten bearbeiten, wenn die Erde nicht mehr schwer an den Schuhen klebt.
- Ab diesem Zeitpunkt sollte der Boden gründlich aufgelockert und von Unkraut befreit werden.
- Um die Bodenbeschaffenheit zu verbessern, empfiehlt es sich, Kompost oder Stallmist einzuarbeiten.
- Den Rasen sollte man gründlich abharken und von Moos befreien, damit im Frühling ein lückenloses Grün spriessen kann.
Aussaat
Ab Mitte Februar können Sie folgende Gemüsepflanzen aussäen:
- Spinat
- Frühe Karotten
- Radieschen
- Zwiebeln
Ende Februar:
- Steckzwiebeln
- Schalotten
- Perlzwiebeln
- Knoblauch
Bei der Aussaat sollte man Frühsorten verwenden. Die ersten Aussaaten brauchen zudem eine Schutzabdeckung. Dafür eignen sich beispielsweise Abdeckfolien und Vlies aus dem Bau- oder Gartenmarkt. Bei der Folie unbedingt darauf achten, dass sie gelocht oder geschlitzt ist, sonst sammelt sich zu viel Flüssigkeit unter der Folie. Vlies eignet sich hingegen mehr für spätere Setz-Aktionen, weil die Pflanzen durch das Vlies besser belüftet werden.