Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat in Australien einen Punktsieg errungen. Allerdings nicht auf dem Tennisplatz, sondern im Gerichtssaal. Dem 34-Jährigen war die Einreise nach Australien verweigert worden, da er nicht die nötige Corona-Impfung vorweisen konnte. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt, das Gericht gab ihm nun Recht.
Einreiseverbot "unangemessen"
Wegen einer fehlenden medizinische Ausnahmegenehmigung gegen die Corona-Impfung wurde Djokovics Visum von den australischen Behörden als ungültig erklärt. Er wurde anschließend in ein Hotel für Ausreisepflichtige gebracht. Das Hotel darf er nun verlassen, wie das Gericht entschied. Wie der BR berichtet hatte das Gericht die Reaktion der australischen Regierung als unangemessen bezeichnet. Der Tennisstar war zudem am 16. Dezember positiv auf Corona getestet worden und gilt seither als genesen.
Teilnahme an Australian Open noch offen
Wie sich das Urteil auf seine Teilnahme an den Australien Open ab dem 17. Januar auswirkt ist noch nicht bekannt. Die australische Regierung hat bereits angekündigt weitere Schritte einzuleiten, um Djokovic das Visum zu verweigern.