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Abenteuerliche Heimreise: Betrunkener Australier hängt vier Stunden unter LKW fest

Schnapsidee made in Australia

Abenteuerliche Heimreise: Betrunkener Australier hängt vier Stunden unter LKW fest

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    In Australien ist ein betrunkener Mann unter einem LKW mitgefahren, um das Taxigeld zu sparen. Am Ende fuhr er knapp einen halben Meter über der Fahrbahn hängend in einen anderen Bundesstaat. (Symbolbild)
    In Australien ist ein betrunkener Mann unter einem LKW mitgefahren, um das Taxigeld zu sparen. Am Ende fuhr er knapp einen halben Meter über der Fahrbahn hängend in einen anderen Bundesstaat. (Symbolbild) Foto: falco auf Pixabay

    Eigentlich wollte der Mann laut der Zeitung "The Guardian" von Nambucca Heads rund 50 Kilometer nach Coffs Harbour im Bundesstaat New South Wales fahren. Weil ihm die Taxi-Fahrt offenbar zu teuer war, kletterte der 43-Jährige kurzerhand auf den metallenen Unterbau des LKWs. Der Fahrer habe dem "Guardian" zufolge zu dem Zeitpunkt geschlafen und so den blinden Passagier nicht bemerkt.  

    Bei über 100 Sachen nur einen halben Meter über der Straße

    Statt im 30 Minuten entfernten Coffs Harbour landete der Trunkenbold nach etwa vier Stunden Fahrt an der 400 Kilometer entfernten Gold Coast in Queensland, wie die Nachrichtenagentur AAP am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei berichtete. Er habe gehofft, auf dem Pacific Highway an einer roten Ampel von dem Gestell abzuspringen, gab der 43-Jährige später zu Protokoll. Jedoch erwischte der Truckfahrer eine grüne Welle, die ihn ohne lästige Ampel-Stopps geradewegs nach Queensland rollen ließ. Gute Nachrichten für den Fahrer, nicht so toll für den Fahrgast, der nur einen halben Meter über der Fahrbahn hing - und das bei über 100 km/h. 

    LKW-Fahrer und Polizisten fassungslos

    Erst nach vier Stunden legte der Fahrer einen Stopp ein und staunte nicht schlecht, als er den Fahrgast aus dem Unterbau klettern sah. Auch die Polizisten seien fassungslos gewesen, als sie hörten, dass der Mann die ganze Strecke im Fahrgestell mitgereist war, hieß es laut Medienberichten. In einem Video, das auf "The Guardian" veröffentlicht wurde, konnte sich aber einer der Beamten ein ungläubiges Lachen nicht verkneifen, als der Mann seine abenteuerliche Geschichte schilderte. Die Fahrt habe ihn ganz schön gestresst, gab der 43-Jährige an. 

    Über hundert Euro Strafe und lange Zugfahrt nach Hause

    Für seine Aktion muss er laut dem "Guardian" eine Geldbuße von 288 australischen Dollar (173 Euro) zahlen. "Dann brachte die Polizei den Mann zum Bahnhof von Coomera für die lange Reise zurück in den Süden", heißt es in der Polizeimeldung. 

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