Günzburg: Verfolgungsjagd: Auto-Poser (21) jagt mit 120 km/h durch Stadt

29. April 2023 13:13 Uhr von Redaktion all-in.de
Polizei stoppt Autoposer: Junger Mann rast mit 120 km/h durch die Stadt Günzburg. (Symbolbild)
Polizei stoppt Autoposer: Junger Mann rast mit 120 km/h durch die Stadt Günzburg. (Symbolbild)
Henryk Niestrój auf Pixabay

Ein 21-jähriger Autofahrer ist in der Nacht zum Samstag in Günzburg vor der Polizei geflohen. Der junge Mann raste dabei mit 120 km/h durch die Innenstadt. Die Flucht misslang trotzdem.

Eine Polizeistreife der Kontrollgruppe "Poser-Tuner" hatte den 21-jährigen Mann dabei beobachtet, wie er mit seinem Fahrzeug nachts Kreise auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes drehte. Dabei ließ der junge Mann den Motor aufheulen und die Reifen quietschen. 

Auf der Flucht vor der Polizei: Junger Mann rast mit 120 Sachen durch die Stadt

Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, raste dieser davon. Nach Angaben der Polizei fuhr der 21-jährige dabei mit teils 120 km/h und teils querstehendem Auto durch das Stadtgebiet, konnte letztlich aber von der Polzei gestoppt werden. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass der Raser mit abgefahrenen Reifen und einer manipulierten Abgasanlage unterwegs war - auch das Fahrwerk des Sportwagens war nicht eingetragen. 

Polizei stellt Sportwagen sicher

Die Polizei stellte den Sportwagen mit 507 PS noch vor Ort sicher und nahm dem 21-Jährigen den Führerschein ab. Er muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und wegen eines illegalen Straßenrennens verantworten.

Poser-Auto auch in Burgau stillgelegt

Auch in Burgau stoppten Beamte der Kontrollgruppe ein Fahrzeug. Der Fahrer war mit einem zu tief eingestellten Fahrwerk unterwegs. Dadurch schleiften die Räder des Fahrzeugs am Radlauf. Laut Polizei war bereits ein Reifen beschädigt. Weiter hatte der Besitzer die Scheinwerfer mit Folie überzogen.

Auch Treibstoff verloren

Laut Polizei verlor das Auto zudem Diesel. Dieser hatte sich bereits unterhalb des Motorraums in einer Pfütze gesammelt. Die Beamten nahmen die Kennzeichen und den Fahrzeugschein an sich und unterbanden damit eine Weiterfahrt.

Hohe Strafen für illegale Autorennen

Laut Strafgesetzbuch können illegale Straßenrennen hart bestraft werden. Wer ein solches Rennen organisiert oder durchführt, muss mit einer Geldstrafe oder Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Sollten in solchen Fällen sogar Personen getötet oder schwer verletzt, kann die Strafe sogar noch höher ausfallen. 

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