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Sturz in Gletscherspalte in Finkenberg und alpine Notlagen bei Innsbruck

Einsätze für Bergretter

Sturz in Gletscherspalte in Finkenberg und alpine Notlagen bei Innsbruck

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    Rettungseinsatz: In Tirol ist eine junge Bergsteigerin in eine Gletscherspalte gestürzt. (Symbolbild)
    Rettungseinsatz: In Tirol ist eine junge Bergsteigerin in eine Gletscherspalte gestürzt. (Symbolbild) Foto: yeniguel auf Pixabay

    Unfall an Gletscherspalte in Tirol

    Bei Finkenberg (Tirol) mussten Rettungskräfte am Dienstagnachmittag eine junge Bergsteigerin nach einem Sturz in eine Gletscherspalte retten. Die 25-jährige Frau aus Deutschland war mit drei anderen Alpinisten auf den Großen Möselers gestiegen. Der Abstieg der Gruppe erfolgte danach über den Westlichen Nevesferner, die Östliche Möselscharte und das Waxegkees. Auf einer Höhe von 3.150 Metern gelangte die Gruppe dann an eine Gletscherspalte.

    Bergsteigerin stürzt in Gletscherspalte

    Die Bergsteiger errichtete daraufhin einen sogenannten T-Anker um die Gletscherspalte sicher überqueren zu können. Nachdem drei Bergsteiger die Spalte überwunden hatten, löste die 25-Jährige die bergseitige Sicherung. Auf der gegenüberliegenden Spaltenseite errichteten die Bergsteiger einen weiteren T-Anker. Als die 25-jährige Alpinisten daraufhin die Schneebrücke betrat, brach diese ein. 

    Tiefe Schnittverletzungen nach Alpinunfall 

    Die 25-jährige Frau stürzte daraufhin etwa drei bis vier Meter ab und prallte gegen die Wand der Gletscherspalte. Dabei zog sie sich tiefe Schnittwunden am linken Bein zu und konnte nicht mehr aufsteigen. Einer der Begleiter stieg daraufhin zu der Frau ab und kletterte mit ihr aus der Spalte. Da die Frau allerdings nicht mehr selbstständig ins Tal absteigen konnte, verständigte die Gruppe die Retter. Die verletzte Bergsteigerin wurde daraufhin mit einem Notarzthubschrauber ausgeflogen und in das Krankenhaus in Schwaz gebracht.

    Gewitter: Zwei Seilschaften aus Klettersteig bei Innsbruck gerettet

    Zwei weitere Einsätze gab es auch im Raum Innsbruck. Dort war es zwischen 16 Uhr und 17 Uhr zu einem schweren Gewitter gekommen. Dieses hatte mehrere Seilschaften im Innsbrucker Klettersteig westlich des Kemacher überrascht. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers musste gegen 16:09 Uhr zunächst zwei dänische Bergsteiger retten und gegen 16:50 Uhr eine tschechische Zweier-Seilschaft ausfliegen. Die Bergsteiger wurden alle mit leichten Unterkühlungen ins Tal geflogen. 

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