Skier ragten aus dem Schnee: Lawinenunfall in Tirol: Skitourengeher (34) 1,5 Meter tief verschüttet - LVS rettet Leben!

12. März 2023 21:20 Uhr von Redaktion all-in.de
Lawinengefahr in den Alpen (Symbolbuld)
In Tirol ist ein Skitourengeher von einer Lawine verschüttet worden. Durch das LVS konnten ihn seine Kameraden orten.
picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Sonntagmorgen hat im Bereich Sankt Sigmund im Sellrain (Tirol) eine Lawine einen Skitourengeher verschüttet. Seine Kameraden fanden ihn, weil seine Skier herausgeragt haben - und wegen seinem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS).

Eine 5-köpfige Gruppe unternehm eine Skitour von der "Pforzheimer Hütte" in Richtung "Samerschlag". Auf Höhe zwischen "Metzgerstein" und "Samerschlag" schnallten sie ihre Schier an und fuhren anschließend in Richtung des flachen Bodens vor der "Pforzheimer Hütte" ab. Dort angekommen, nahmen sie ihre Tourenskier wieder auf und stiegen anschließend in Richtung "Breite Scharte" auf.

Lawinenabgang reißt Skitourengeher mit

Im Zuge dieses zweiten Anstieges kam es plötzlich oberhalb der Gruppe zu einem Lawinenabgang, bei dem zwei Gruppenmitglieder, ein 34- und ein 35-jähriger Deutscher, von der Lawine erfasst, mitgerissen und verschüttet wurden. Einen von beiden verschüttete die Lawine teilweise, den anderen komplett. Die Skier des komplett Verschütteten ragtren aus dem Schnee. Die anderen drei Tourenpartner konnten im Zuge der Oberflächensuche die Skier entdecken. Daraufhin konnten sie den Verschütteten mit einem LVS-Gerät in ca. 1,5 Metern Tiefe orten. Ein Rettungshubschrauber hat den 34-Jährigen zur weiteren medizinischen Abklärung in die Klinik Innsbruck geflogen.