Die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei Neu-Ulm hat Donnerstagnacht einen italienischen Autotransporter kontrolliert. Die Fahrer des Transporters leisteten sich dabei mehrere Verstöße. Den Beamten war der Autotransporter anfangs wegen zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen.
Zu schnell, zu ungesichert, keine Nachweise und zu wenig geruht
Der Fahrer, ein 48 Jähriger Inder, war mit mehr als 100 km/h statt den erlaubten 80 mit seinem 40 Tonner unterwegs. Den Beifahrer, ein 55-jähriger Inder, trafen die Polizisten schlafend an. Allerdings schlief der Mann ohne weitere Sicherung in der Schlafkabine des Transporters. Laut Polizei war das für ihn enorm gefährlich und so auch nicht erlaubt. Auch bei der Kontrolle der Fahrzeiten wurden die Beamten fündig. Immer wieder führten die beiden Fahrer keine Nachweise über ihre Lenk- und Ruhezeiten bzw. verzeichneten diese falsch auf ihrer Fahrerkarte. Beide Fahrer unterschritten zudem mehrfach ihre Ruhezeiten. Zweimal wurde nur eine Ruhezeit von knapp drei Stunden statt der notwendigen elf Stunden eingebracht. Die beiden Fahrer mussten zusammen eine Sicherheitsleistung im niedrigen vierstelligen Bereich hinterlegen. Beim Unternehmer, der bei der Verkehrspolizei Neu-Ulm kein unbeschriebenes Blatt mehr ist, wurde eine Sicherheitsleistung im mittleren vierstelligen Bereich einbehalten.