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Verfolgungsjagd bei Burtenbach: Opel-Fahrer (34) mit waghalsiger Flucht vor der Polizei

Flucht mit vollem Risiko!

Verfolgungsjagd bei Burtenbach: Opel-Fahrer (34) mit waghalsiger Flucht vor der Polizei

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    Polizei (Symbolbild)
    Polizei (Symbolbild) Foto: Lisa Hauger

    Ein 34-jähriger Opelfahrer hat sich am Dienstagnachmittag bei Dinkelscherben (Landkreis Augsburg) eine waghalsige rund 10 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert - mit lebensgefährlichem Risiko für sich und Andere! Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen und möglichen Geschädigten.

    Lebensgefährlich überholt!

    Eine Zivilstreife der Polizei Zusmarshausen wollte den Fahrer des blauen Opel Astra mit Günzburger Kennzeichen zwischen Dinkelscherben und Burtenbach kontrollieren. Kurz nach Anried in Fahrtrichtung Burtenbach wollte die Polizei den Opel-Fahrer mit der Anhaltekelle stoppen. Der Opel hielt aber nicht an, sondern gab Gas! Er fuhr zunächst einem vorausfahrenden Mercedes sehr knapp auf, um ihn dann in einer unübersichtlichen Linkskurve zu überholen, "mit vollem Risiko einer Frontalkollision mit dem Gegenverkehr", wie es im Polizeibericht heißt.

    Bis zu 200 Sachen schnell

    Die Zivilstreife nahm die Verfolgung auf, konnte bei einer Geschwindigkeit zwischen 180 km/h und 200 km/h die Distanz zu dem Opel auch verringern, ihn zur Kontrolle einzuholen war allerdings unmöglich. Der Opel-Fahrer setzte seine rasante Flucht mit weiteren waghalsigen Überholmanövern fort. Im Ortsbereich von Burtenbach haben die Beamten ihn dann zunächst verloren. Über die Halterermittlung haben sie den Opel-Fahrer dann aber an seiner Wohnadresse im Raum Burtenbach (Landkreis Günzburg) angetroffen.

    Nicht betrunken, keine Drogen - aber auch kein Lappen!

    Bei der Kontrolle des 34-jährigen Fahrers stellte sich als Motiv für die Flucht heraus: Der Mann hat keinen Führerschein. Alkohol- und Drogentests hingegen waren negativ. Er wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Zeugen oder mögliche Geschädigte des riskanten Fahrverhaltens werden gebeten, sich mit der Polizei Zusmarshausen unter 08291/1890-0 in Verbindung zu setzen.

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