Um 21:55 Uhr, unterzogen Fahnder der Lindauer Grenzpolizeiinspektion einen 31-jährigen Mann am Bahnhof Lindau-Reutin einer Kontrolle. Auf die Frage der Beamten nach seinem Reisepass gab der Georgier an, diesen nicht mit sich zu führen. Bei der folgenden Durchsuchung seines Reisegepäcks, fanden die Fahnder den besagten Pass und stellten außerdem fest, warum der Mann gelogen hatte.
Ausweisung im Pass vermerkt
In seinem Pass hatte der Polizeimeldung zufolge eine deutsche Ausländerbehörde die Ausweisung des 31-Jährigen aus der Bundesrepublik vermerkt. Zudem wurde gegen den Georgier eine zweijährige Einreise- und Aufenthaltssperre verhängt. Als sie die Durchsuchung fortsetzten, fanden die Beamten zudem einen totalgefälschten Ausweis eines EU-Staates bei dem Mann auf.
Vierstellige Sicherheitsleistung und mehrere Strafverfahren
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Georgier nach einer, mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Kempten abgestimmten Sicherheitsleistung in vierstelliger Höhe, entlassen. Gegen den 31-Jährigen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.