Im Landkreis Günzburg haben Telefonbetrüger erneut versucht Beute zu machen. In einem Fall konnte die Polizei gerade noch rechtzeitig die Überweisung einer hohen Geldsumme verhindern.
Angebliche Polizeibeamte und Staatsanwälte
Im Raum Günzburg und Ichenhausen meldeten sich am Mittwoch mehrfach angebliche Polizeibeamte oder Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft. Diese behaupteten jeweils, dass es in der Nachbarschaft der Angerufenen zu Einbrüchen gekommen, bzw. Personen überfallen worden seien. Ziel der Anrufe war es, an Informationen zu Wertgegenständen zu kommen und ihre Opfer zur Übergabe zu überreden. In allen Fällen blieben die Täter glücklicherweise erfolglos.
Mitarbeiter einer Software-Firma
Beinahe mehr Glück hatten Telefonbetrüger jedoch in einem Fall aus Günzburg. Dort meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter einer bekannten Software-Firma und behauptet, dass der Computer des Angerufenen nicht in Ordnung sei. Der Täter bat seinem Opfer eine Reparatur an. Diese sollte 199 Euro kosten. Das Opfer willigte der Reparatur ein und überwies die benötigte Summe. Dabei gelang es dem Täter jedoch, die Überweisung zu manipulieren. Tatsächlich überwies der Mann daraufhin mehr als 10.000 Euro auf das Konto der Täter. Die alarmierte Polizei konnte glücklicherweise aber die Sperrung des Empfänger-Kontos erreichen. Gegen die Täter wird nun ermittelt.