Dramatische Szenen vor der Polizeiinspektion Straubing am Montagnachmittag. Gegen 16:30 Uhr erreichte ein völlig aufgelöster Vater mit seinem erst zweieinhalb Jahre alten Sohn die Dienststelle. Das Kind war zu diesem Zeitpunkt bewußtlos, atmete nicht und drohte zu sterben - der Vater war mit der Situation überfordert.
Kind droht in Straubing zu ersticken - Polizistin holt Gegenstände aus den Atemwegen
Mehrere, zufällig vor der Dienststelle stehende Polizisten versuchten sofort den kleinen Jungen zu retten - allen voran eine 27-jährige Polizistin. Sie begann unverzüglich mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und entfernte mehrere unbekannte Gegenstände aus den Atemwegen des kleinen Jungen. Der kleine Bub sei daraufhin wieder zu Bewusstsein gekommen und begann zu atmen, berichet das Polizeipräsidium Niederbayern. Kurz darauf konnten die Polizisten den Jungen an den alarmierten Notarzt und den Rettungsdienst übergeben.
Gesundheitszuständ erneut verschlechtert - Ärzte mussten Kind erneut stabilisieren
Kurze Zeit später habe sich der Gesundheitszustand des Jungen dann aber erneut verschlechtert, berichtet die Polzei weiter. Ärzten in einem umliegenden Krankenhaus gelang es jedoch den Jungen wieder zu stabilisieren - von dort wurde der Zweieinhalbjährige dann in eine Spezialklinik gebracht. Nach Angaben der Polizei wird er weiterhin ärztlich behandel, sein Zustand sei mittlerweile aber stabil.