Startseite
Icon Pfeil nach unten
Blaulicht
Icon Pfeil nach unten

Seenot auf dem Bodensee: Besatzung von Segelboot muss vor Langenargen gerettet werden

Signalrakete abgefeuert

Motorausfall auf dem Bodensee: Segelboot gerät vor Langenargen in Seenot

    • |
    • |
    Vor Langenargen ist am Ostersonntag ein Segelboot auf dem Bodensee in Seenot geraten. Bei der Einfahrt in den Ultramarinhafen war der Motor ausgefallen. Der Schiffsführer musste zurück in Richtung Seemitte steuern, wo er eine Signalrakete abfeuerte. (Symbolbild)
    Vor Langenargen ist am Ostersonntag ein Segelboot auf dem Bodensee in Seenot geraten. Bei der Einfahrt in den Ultramarinhafen war der Motor ausgefallen. Der Schiffsführer musste zurück in Richtung Seemitte steuern, wo er eine Signalrakete abfeuerte. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Felix Kästle

    Gegen 15:40 Uhr geriet das mit vier Personen besetztes Segelboot vor Langenargen in Seenot. Der Schiffsführer wollte der Polizeimeldung zufolge gerade unter Motor in den Ultramarinhafen einfahren, als der Motor nicht ansprang. Deshalb entschied er sich unter Einsatz des Vorsegels wieder in Richtung Seemitte zu drehen.

    Schiffsführer feuert Signalrakete ab

    Dort setzte er einen Rotschuss - ein Notrufsignal, bei dem eine Signalrakete in den Himmel geschossen wird - und Notruf ab. Das kurze Zeit später vor Ort eingetroffene schwere Polizeiboot der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen begleitete das Segelboot, das durch ein Boot der DLRG in den BMK-Hafen geschleppt wurde.

    Besatzungsmitglieder können Boot im BMK-Hafen verlassen

    Im Hafen konnten alle vier Besatzungsmitglieder unverletzt das Segelboot verlassen, wie die Polizei weiter berichtet. Wegen des abgesetzten Rotschusses und der dadurch angezeigten Seenot, wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr, DLRG und DRK alarmiert, die mit knapp 75 Einsatzkräften vor Ort waren. 

    Wichtiger Hinweis der Wasserschutzpolizei

    Die Wasserschutzpolizei weist erneut darauf hin, das Wetter und die Stürme am Bodensee nicht zu unterschätzen und dadurch sich und andere Besatzungsmitglieder in Gefahr zu bringen.

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden