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Nach Unfall auf A7: Hochschwangere Frau in Klinik gebracht

Unfallhergang unklar

Nach Unfall auf A7 bei Illertissen: Hochschwangere Frau in Klinik gebracht

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    Eine hochschwangere Frau, die in einem Auto saß, das auf der A7 bei Illertissen in einen Unfall verwickelt war, wurde sofort in eine Klinik gebracht. (Symbolbild)
    Eine hochschwangere Frau, die in einem Auto saß, das auf der A7 bei Illertissen in einen Unfall verwickelt war, wurde sofort in eine Klinik gebracht. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Wirestock

    Es war gegen 14 Uhr am Sonntagnachmittag, als auf der A7 kurz vor dem Parkplatz Tannengarten-Ost in Illertissen zwei Autos, die beide in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs waren, zusammenstießen. Wie die Polizei mitteilt, wurde zwar augenscheinlich niemand, dennoch mussten die Rettungskräfte schnell handeln. 

    Schwangere Frau nach Ulm in Kinderklinik gebracht

    Denn in einem der in den Unfall verwickelten Autos, saß eine hochschwangere Frau. Um sicherzustellen, dass es der Frau und dem ungeborenen Baby gut geht, musste sie schnellstmöglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Weil kein Notarzt mit Auto verfügbar war, landete vorsichtshalber ein Rettungshubschrauber im Grünstreifen des Autobahnparkplatzes. Dazu wurde dieser von der Feuerwehr Illertissen kurzzeitig gesperrt. Die Frau kam dann allerdings zur weiteren Abklärung mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik nach Ulm. 

    Autofahrer machen unterschiedliche Aussagen zum Unfallgeschehen

    Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch unklar, weil die beiden Fahrer der beteiligten Autos unterschiedliche Angaben zu dem Geschehen machten. Der auf der Überholspur befindliche 28-jährige Autofahrer gab an, dass der 35-jährige Unfallgegner im geringen Abstand plötzlich vor ihm vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechselte, und er nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Der 35-Jährige, in dessen Auto die schwangere Frau saß, behauptete jedoch, er habe sich schon mehrere Sekunden lang auf der Überholspur befunden, als ihm der 28-jährige unvermittelt aufgefahren wäre.

    Insgesamt etwa 3.000 Euro Schaden

    Fest steht auf jeden Fall, dass der Wagen des 35-Jährigen nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.  An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden von der Polizei gebeten, sich unter der Rufnummer 08331/100-311 mit der Autobahnpolizei Memmingen in Verbindung zu setzen.

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