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Nach Chaos-Fahrt durch Kempten - Polizei findet betrunkenen Autofahrer (60) schlafend im Bett

Gegen Hydranten, Mülltonnen und Hecke gekracht

Nach Chaos-Fahrt durch Kempten - Polizei findet betrunkenen Autofahrer (60) schlafend im Bett

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    Ein betrunkener Autofahrer hat in Kempten einen erheblichen Schaden angerichtet. So fuhr er unter anderem einen Hydranten und mehrere Mülltonnen um. Die Polizei fand ihn anschließend schlafend in seinem Bett. (Symbolbild)
    Ein betrunkener Autofahrer hat in Kempten einen erheblichen Schaden angerichtet. So fuhr er unter anderem einen Hydranten und mehrere Mülltonnen um. Die Polizei fand ihn anschließend schlafend in seinem Bett. (Symbolbild) Foto: Benjamin Liss

    Am Mittwochabend hat ein betrunkener Autofahrer in Kempten erheblichen Schaden verursacht. Der 60-jährige war zunächst gegen 22:30 Uhr in der Oberwanger Straße gegen einen Hydranten gefahren und ihn dabei aus der Verankerung gerissen. Daraufhin ergossen sich große Mengen Wasser auf die Straße. Der Fahrer setzte seine Chaos-Fahrt anschließend fort. 

    Polizei findet Kennzeichen 

    Der Polizeimeldung zufolge kollidierte der Mann noch mit mehreren Mülltonnen, krachte in eine Steintreppe und fuhr zum Abschluss noch in seine eigene Hecke. Trotzdem schaffte es der 60-Jährige seinen Wagen in der Garage zu parken. Dummerweise verlor er bei seiner Fahrt das Kennzeichen seines Autos, wodurch die Polizei den Halter des Fahrzeuges schnell ermitteln konnten. 

    Fahrer reagiert nicht auf Klingeln

    Als eine Streife der Verkehrspolizei bei ihm klingelte, öffnete der Mann auch trotz mehrmaligem Klingeln nicht. Die Staatsanwaltschaft ordnete wegen des Tatverdachts die Betretung der Wohnung an. Die Beamten fanden schließlich den 60-Jährigen schlafend im Bett vor. Ein Alkoholtest ergab einen Wert deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert. Die Beamten ordneten noch eine Blutentnahme an und beschlagnahmten seinen Führerschein.

    Über 20.000 Euro Schaden

    Bei seiner Fahrt durch Kempten verursachte der 60-Jährige laut Polizei einen geschätzten Schaden von über 20.000 Euro. Ihn erwarten jetzt Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht.

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