Unstimmigkeiten haben Polizeibeamte bei einer Kontrolle eines türkischen Sattelzuges am Freitagmittag bei Leipheim im Landkreis Günzburg festgestellt. Die Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei Neu-Ulm werteten nämlich die Lenk- und Ruhezeitaufzeichnungen des Kontrollgeräts des Lkws aus. Dabei stießen sie auf Anhaltspunkte für eine Manipulation des Geräts.
Stundenlanges Fahren ohne Aufzeichnung
Die Durchsuchung des Fahrerbereichs des Lkws erhärtete laut Polizei den Verdacht. Das Auslesen des Motorsteuergerätes lieferte letztendlich den Beweis. Das Kontrollgerät wurde manipuliert. So konnte der 50-jährige Fahrer mit seinem Sattelzug mehrere Stunden fahren, ohne dass hierbei Aufzeichnungen angefertigt wurden. Der Fahrer des Lkws musste daher wegen der Fälschung beweiserheblicher Daten eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen.