Am Montag haben im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wieder mehrere Demonstrationen stattgefunden. Die geschätzte Teilnehmeranzahl belief sich dabei laut Polizei insgesamt auf etwa 4.900 Personen.
Demonstrationen und Gegendemonstrationen
Die größte Versammlung von Kritikern der Corona-Politik fand dabei mit ca. 1.500 Teilnehmern in Ulm/Neu-Ulm statt. Es folgten Mindelheim mit circa 750 und Krumbach mit etwa 530 Personen, die an den Versammlungen teilnahmen. Es gab allerdings auch Gegendemonstrationen. Bei zwei angemeldeten Gegenversammlungen wurden laut Polizei in Kempten 20 und in Memmingen 24 Personen gezählt.
Mehr als 50 Verfahren eingeleitet
Bei den Demonstrationen gab es sowohl angemeldete als auch nicht angemeldete Versammlungen. Die Polizei setzte dem Polizeibericht zufolge besonders dort, wo es in der Vergangenheit zu Verstößen kam, vermehrt Einsatzkräfte ein. Dazu zählen Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen. Versammlungsteilnehmer, die in größerem Ausmaß für Verkehrsbehinderungen sorgten. Oder auch Personen, die sich nicht an Mindestabstände oder die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hielten. Mehr als 50 Verfahren mussten die eingesetzten Beamten insgesamt in die Wege leiten. Davon waren die meisten Verstöße gegen die erlassenen Allgemeinverfügungen oder die Maskenpflicht. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte von mehreren Dutzend weiteren Personen die Identitäten fest oder erteilten Platzverweise.