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Bundeswehr-Soldaten stoßen bei Übung an der Donau in Aiterhofen (Niederbayern) auf menschlichen Schädelknochen

Gruseliger Fund an der Donau

Bundeswehr-Soldaten stoßen bei Übung auf menschlichen Schädelknochen

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    Bei einer Übung an der Donau in Niederbayern stießen Bundeswehr-Soldaten im September auf einen menschlichen Schädelknochen. Jetzt liegen die Ergebnisse der Rechtsmedizin vor. (Symbolfoto)
    Bei einer Übung an der Donau in Niederbayern stießen Bundeswehr-Soldaten im September auf einen menschlichen Schädelknochen. Jetzt liegen die Ergebnisse der Rechtsmedizin vor. (Symbolfoto) Foto: IMAGO / Kai Horstmann

    Bundeswehr-Soldaten stoßen an der Donau auf menschlichen Schädelknochen

    Bundeswehr-Soldaten waren am Montag, 18. September 2023, für eine Übung mit einem Boot auf der Donau unterwegs. Im Gemeindegebiet von Aiterhofen auf Höhe Ainbrach (Niederbayern) wollten sie an einer Buhne an der Xaver-Hafner-Brücke anlanden, berichtet die Polizei. Dabei stießen sie auf Knochen. Weil den Soldaten gleich der Verdacht kam, dass es sich bei den Überresten um einen Teil eines menschlichen Schädelknochens handeln könnte, alarmierten sie die Polizeiinspektion Straubing. 

    Die Beamten nahmen die knöchernen Überreste entgegen, die anschließend in der Rechtsmedizin untersucht wurden. Zwischenzeitlich übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Straubing in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweistelle Straubing, die Ermittlungen. 

    Ergebnisse der Rechtsmedizin liegen vor - Knochen gehörten einem Menschen

    Zwei Monate nach dem gruseligen Fund liegen nun die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung vor. Sie bestätigten die Vermutungen der Soldaten: Bei den Knochenresten handelt es sich tatsächlich um einen Teil eines menschlichen Schädels. Er gehörte einem erwachsenen Menschen. War es ein Mann oder doch eine Frau? Antworten darauf konnten die Knochen nicht liefern. Die Experten fanden kein DNA-Material an den menschlichen Überresten. Deshalb gibt es auch keine weiteren Hinweise, um wen es sich bei dem Toten handeln könnte. 

    Die Experten entdeckten bei der Untersuchung zudem keine Anzeichen, die auf Verletzungen oder Straftaten hindeuten. Unklar ist auch, wie lange der Schädelknochen an der Donau lag. Das könnten einige Jahre aber durchaus auch einige Jahrzehnte sein. 

    Die Gemeinde Aiterhofen in Niederbayern

    Aiterhofen ist eine Gemeinde, eine Gemarkung und ein Pfarrdorf im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern. Die Kommune besteht aus 16 Gemeindeteilen und hat 3.514 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2022). 

    Aiterhofen ist schon seit der Jungsteinzeit besiedelt. Das zeigen Fund des größten linearbandkeramischen Gräberfeldes in Deutschland mit etwa 260 Gräbern im Gemeindeteil Ödmühle.

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