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Bundespolizei Kempten weist vier Migranten an Grenze zurück

Flüge nach London, Sofia, Tirana und Istanbul

Viermal illegale Einreise: Bundespolizei Kempten schickt Migranten im Flugzeug zurück

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    Bei Grenzkontrollen in Zügen und Fernbussen hat die Bundespolizei Kempten vier Migranten bei der illegalen Einreise erwischt. Alle vier wurden abgewiesen und mit dem Flugzeug zurückgeschickt. (Symbolbild)
    Bei Grenzkontrollen in Zügen und Fernbussen hat die Bundespolizei Kempten vier Migranten bei der illegalen Einreise erwischt. Alle vier wurden abgewiesen und mit dem Flugzeug zurückgeschickt. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei

    Syrer hat falsche Papiere dabei

    Am frühen Morgen kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Hörbranz (A96) die Passagiere eines Fernreisebusses mit dem Routing Rom-Frankfurt am Main. Ein 24-jähriger Syrer hatte sich dabei mit seinen bulgarischen Flüchtlingsdokumenten ausgewiesen. Mit diesen Papieren durfte der Mann der Bundespolizei zufolge jedoch nach Deutschland einreisen. Die Beamten zeigten den Mann wegen versuchter unerlaubter Einreise an und er musste noch am Nachmittag vom Flughafen Memmingen aus nach Sofia zurückfliegen.

    Freu aus Simbabwe gibt Urlaubsreise vor

    Im selben Bus saß auch eine Frau aus Simbabwe, die sich gegenüber den Bundespolizisten mit ihrem Reisepass und italienischen Touristenvisum auswies. Mit diesem Kurzzeitvisum durfte sich die 48-Jährige allerdings nur in Italien aufhalten. Die Beamten fanden heraus, dass die Frau bei der Visumsbeantragung falsche Angaben gemacht hatte, daher kassierte sie eine Anzeige wegen Visumserschleichung sowie versuchter unerlaubter Einreise. Die Frau gab schließlich zu, nie eine Urlaubsreise, sondern einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland geplant zu haben. Die Polizisten fanden bei der Durchsuchung zudem den gültigen britischen Aufenthaltstitel der Simbabwerin. Die Bundespolizisten annullierten das italienische Visum und wiesen die Migrantin am späten Abend vom Flughafen München nach London zurück.

    Albanerin zweieinhalb Monate zu lange im Schengenraum

    Am Nachmittag stoppte eine Bundespolizeistreife im Bahnhof Lindau-Reutin eine Albanerin, die mit einem EuroCity-Zug aus Zürich einreisen wollte. Die 34-Jährige wies sich mit ihrem gültigen albanischen Reisepass aus. Bei der Überprüfung des Ein- und Ausreisestempels stellten die Bundespolizisten stellten jedoch fest, dass die Frau ihre erlaubte visafreie Kurzaufenthaltsdauer im Schengenraum bereits über zweieinhalb Monate überschritten hatte. Auch die Albaner erhielt eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise und musste am Montagnachmittag vom Flughafen Memmingen aus nach Tirana zurückfliegen.

    Türke versucht Einreise trotz Ausreiseaufforderung

    Als die Bundespolizisten dann am Abend die Fahrgäste eines weiteren EuroCity-Zuges aus Zürich kontrollierten, stießen die Beamten auf einen türkischen Migranten. Der Passagier hatte laut einem Bericht der Bundespolizei lediglich seinen türkischen Ausweis dabei, der allerdings für den Grenzübertritt nicht genügte. Der 42-Jährige, der bereits im Dezember 2023 durch die schweizerischen Behörden registriert worden war und später eine Ausreiseaufforderung erhalten hatte, wurde wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt und am Montagabend vom Flughafen München nach Istanbul zurückgewiesen.

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