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60 km/h zu schnell und auf Kokain: Polizei stoppt Rumänen auf der B12

Kontrolle am Samstag

60 km/h zu schnell und auf Kokain: Polizei stoppt Rumänen auf der B12

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    Am Samstag hat die Polizeiinspektion Buchloe auf der B12 zwischen Buchloe und Germaringen Kontrollen durchgeführt. (Symbolbild)
    Am Samstag hat die Polizeiinspektion Buchloe auf der B12 zwischen Buchloe und Germaringen Kontrollen durchgeführt. (Symbolbild) Foto: Benjamin Liss

    Nach eigenen Angaben richtete die Polizei zwischen 06:30 Uhr und 10:00 Uhr eine feste Kontrollstelle am Parkplatz bei Jengen ein. Dabei stellte die Polizei auch einen Blitzer auf. Im Zuge der Geschwindigkeitskontolle blitzte die Polizei einen rumänischen Fahrer eines ungarischen Fahrzeugs, der bei erlaubten 100 Stundenkilometern mit 159 km/h unterwegs war. Außerdem stand der Mann auch unter Einfluss von Kokain. Die Polizei unterband die Weiterfahrt. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren mit einem Bußgeld im unteren vierstelligen Bereich und ein mehrmonatiges Fahrverbot. Bei den Kontrollen blitzte die Polizei zudem eine Österreicherin mit 168 km/h. 

    Außerdem stellte die Polizei folgende Verstöße fest:

    • Ein slowakischer Sattelzug hatte Stahlplatten mit einem Gesamtgewicht von 23 Tonnen völlig unzureichend gesichert. Die Ladung war bereits so massiv verrutscht, dass einige der verwendeten Spanngurte gerissen waren. Zudem war der Fahrer mit 86 km/h, anstatt der auf der B12 erlaubten 60 km/h, zu schnell unterwegs. Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung im niedrigen dreistelligen Bereich hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde untersagt bis die Ladung ordnungsgemäß nachgesichert wurde.
    • Ein belarussischer Fahrer eines litauischen Sattelzugs konnte dabei beobachtet werden wie er während der Fahrt mit dem Handy telefonierte. Dabei überschritt er auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der B12 um 19 km/h. Bei seinem Beifahrer wurde anhand der Daten der Fahrerkarte festgestellt, dass dieser in einem Fall seine tägliche Ruhezeit massiv verkürzte. Er brachte anstatt der mindestens geforderten neun Stunden lediglich 5:03 Stunden ein. Beide Fahrer mussten vor Ort eine Sicherheitsleistung im niedrigen, dreistelligen Bereich sowie die Firma im mittleren, dreistelligen Bereich hinterlegen.
    • Zu guter Letzt wurde ein griechischer Sattelzug festgestellt, welcher mit 90 km/h, anstatt der max. erlaubten 60 km/h, auf der B12 fuhr. Die Kontrolle seiner Lenk- und Ruhezeiten ergab, dass der Fahrer die fehlenden 20 Stunden einer reduzierten, wöchentlichen Ruhezeit nicht im erforderlichen Zeitraum nachträglich als Ruhezeit einbrachte. Zudem wurde festgestellt, dass der Fahrer neben normalen Paketgütern auch kleinere Mengen an Gefahrgutartikeln, u.a. größere Lithium-Ionen-Akkus, geladen hatte. Diese wurde jedoch lediglich auf andere Pakete, ohne jegliche Sicherung, draufgestellt. Die Gefahrgutartikel waren bereits verrutscht und drückten gegen die Plane des Sattelanhängers. Fahrer und Firma mussten je eine Sicherheitsleistung im niedrigen, vierstelligen Bereich hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde erst gestatten, nachdem das Gefahrgut durch den Fahrer ordnungsgemäß gesichert wurde.
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