Auf den ersten Blick wirkt der Maibaumclub Aitrang wie ein normaler Verein. Mit Andreas Probst gibt es einen gewählten Vorsitzenden. Ihm stehen ein Kassier, ein Schriftführer und Beisitzer zur Seite. Das war’s aber mit den Normalitäten.
Nachwuchsmangel wie in anderen Vereinen? „Das ist bei uns kein Thema“, sagt Vorstand Probst. Entspannt trinkt er einen Schluck Bier. Mitgliederwerbung? „Das ist nicht unsere Sache.“ Die 25 Mitglieder im Maibaumclub – allessamt Männer zwischen 20 und 70, die anpacken können – reichen für den Vereinszweck.
Zumal ihre Sprösslinge sowie die von Nachbarn und Freunden (noch) zuverlässig nachrücken. Der Vereinszweck besteht ausschließlich darin, den Maibaum aufzustellen, das Fest auszurichten und den Baum im Oktober zu Kirchweih wieder zu demontieren.
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