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Waltenbergerhaus bei Oberstdorf wirkt wie ein riesiges Schwalbennest

Alpine Baukultur

Waltenbergerhaus bei Oberstdorf wirkt wie ein riesiges Schwalbennest

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    Waltenbergerhaus bei Oberstdorf wirkt wie ein riesiges Schwalbennest
    Waltenbergerhaus bei Oberstdorf wirkt wie ein riesiges Schwalbennest Foto: Klaus-Peter Mayr

    Am südlichsten Zipfel Deutschlands, auf 2085 Meter Höhe, inmitten der Allgäuer Alpen – ist erstmals seit Langem eine Berghütte komplett neu gebaut worden. Ihre Gestaltung dürfte wegweisend sein für Hüttenprojekte, die in den nächsten Jahren anstehen.

    Es hat kontroverse Diskussionen gegeben über das Waltenbergerhaus, nachdem 2011 deutlich wurde: Diese legendäre Hütte hat ausgedient. Der Befund: zu marode, zu unkommod, zu klein, mangelhafter Brandschutz. Die Alpenvereins-Sektion Immenstadt als Bauherrin bat – vorbildlicherweise – sechs Büros zum Architekten-Wettbewerb.

    Der Oberstdorfer Planer Peter Fischer gewann ihn. Er ignorierte die Vorgabe für eine Sanierung und Erweiterung und schlug stattdessen Abriss und Neubau vor. Fischer entwarf einen rundlich geschwungenen Baukörper mit Pultdach, der nicht mehr viel gemein hatte mit dem traditionellen rechtwinkligen Steinhaus samt Satteldach, das Bergfreunde so lieben.

    Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 09.08.2017. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie in den jeweiligen AZ Service-Centern im Abonnement oder digital als e-Paper

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