70 Kubikmeter Wasser in einer Nacht: Wassermangel wegen privater Pools? Erstes Dorf im Allgäu kriegt „die Krise“

20. Juni 2023 17:48 Uhr von Redaktion all-in.de
In der Unterallgäuer Gemeinde Pleß ließen viele ohne Benachrichtigung ihren Pool volllaufen. Die Folge: Innerhalb von einer Nacht seien bis zu 70 Kubikmeter Wasser mehr verbraucht worden. (Symbolfoto)
Patrick Pleul, dpa

Keine 1.000 Einwohner zählt die Gemeinde Pleß nördlich von Memmingen. Trotzdem wird dort gerade das Wasser knapp.

Wegen der Trockenheit und weil zu viele Bürger ihre privaten Pools auffüllten, ist jetzt das Wasser in der Unterallgäuer Gemeinde knapp. Aktuell muss Pleß Wasser auch von der Nachbargemeinde Boos beziehen. Dabei hatte der Plesser Bürgermeister Anton Keller seine Bürger aufgefordert, die Füllung ihres heimischen Pools bei der Verwaltung anzumelden.

Viele ließen in Pleß ohne Benachrichtigung ihren Pool volllaufen

Doch weil viele ohne Benachrichtigung ihren Pool volllaufen ließen, seien in einer Nacht bis zu 70 Kubikmeter Wasser mehr verbraucht worden. „Dann kriegst du echt die Krise, wenn du in das Wasserreservoir reinschaust“, sagt Keller.

Wie sich Pleß nun für den Fall eines möglichen Großbrands absichern will, lest Ihr auf allgaeuer-zeitung.de.