Im Finale mit dabei: Allgäuer Christian Reichle kann Landwirt des Jahres 2022 werden

8. Juni 2022 10:50 Uhr von Redaktion all-in.de
Aus Ottobeuren aus dem Landkreis Unterallgäu hat sich Christian Reichle für das Finale in der Kategorie 'Junglandwirt' qualifiziert. (Symbolbild)
Aus Ottobeuren aus dem Landkreis Unterallgäu hat sich Christian Reichle für das Finale in der Kategorie "Junglandwirt" qualifiziert. (Symbolbild)
Benjamin Liss

Es ist wieder so weit: agrarheute, die führende Informationsquelle zur deutschen Landwirtschaft aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, ermittelt im Rahmen des CeresAward die besten Landwirte und Landwirtinnen des Jahres 2022. Und auch ein Allgäuer ist unter den 30 Finalisten. Aus Ottobeuren aus dem Landkreis Unterallgäu hat sich Christian Reichle für das Finale in der Kategorie "Junglandwirt" qualifiziert.

Nachhaltiges wirtschaften 

Christian Reichle hat zunächst Zimmerer gelernt. Doch das Handwerk war ihm nicht genug. Deshalb hat er anschließend eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert. Im Jahr 2020 entschloss sich der 25-Jährige in eine eigene Hofmolkerei zu investieren. Seine 65 Milchkühe hält er biologisch und erzeugt mit ihnen hochwertige Molkerei-Erzeugnisse. Ein Lieferdienst bringt Milch und Jogurt seit 2021 direkt an die Haustür. Dass die Produkte nicht nur nachhaltig produziert werden, sondern auch noch gut schmecken, bestätigen die Kunden regelmäßig. Durch ein hofeigenes Pfandsystem lässt sich zudem Müll vermeiden und nachhaltig wirtschaften.

20.000 Euro Preisgeld 

Der CeresAward ist die höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft und wird in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und richtet sich an alle Landwirte im deutschsprachigen Raum, die mit ihrem Betrieb einen besonders innovativen und nachhaltigen Weg gehen: Sie greifen den Trend in der Gesellschaft nach Regionalität und Umweltbewusstsein auf und schaffen es, durch clevere Ideen Mehrwert für die Umwelt und den Betrieb zu schaffen.