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Rinder-TBC in vier Betrieben im Oberallgäu und in Kempten festgestellt

Tötung angeordnet

Rinder-TBC in vier Betrieben im Oberallgäu und in Kempten festgestellt

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    In Betrieben in Kempten und dem Oberallgäu sind Fälle von Rinder-TBC aufgetreten. (Symbolbild)
    In Betrieben in Kempten und dem Oberallgäu sind Fälle von Rinder-TBC aufgetreten. (Symbolbild) Foto: Stephanie Eßer

    Das Veterinäramt im Oberallgäu hat in insgesamt vier landwirtschaftlichen Betrieben im Oberallgäu und in Kempten den Ausbruch der Rinder-Tuberkulose (Rinder-TBC) festgestellt, das hat das Landratsamt mitgeteilt. Demnach wurde bei allen positiv getesteten Rindern die Tötung angeordnet. 

    Positive Fälle stehen im Zusammenhang

    Laut dem Landratsamt stehen alle vier Fälle im Zusammenhang. Zunächst musste im August der gesamte Bestand des ersten betroffenen Betriebes geräumt werden, nachdem 42 der 72 Tiere auf dem Hof positiv getestet worden waren. Im zweiten Betrieb wurde bei zwei von rund 100 Tieren eine Infektion mit der Rinder-Tuberkulose nachgewiesen. Wie das Landratsamt mitteilt, stammten die Rinder aus dem erstgenannten Betrieb. Auf dem dritten betroffenen Hof wurde ein Jungrind positiv getestet, welches von besagtem ersten Betrieb stammt. Das Jungrind befand sich mit rund 50 Tieren auf einer Gemeinschaftswiese. Auf dem vierten betroffenen Hof wurden bislang zwei der rund 100 Tiere positiv getestet. Aktuell werden die Testungen auf dem Betrieb noch fortgesetzt, so das Landratsamt. Wie auch auf den anderen Betrieben, stammen die positiv getesteten Rinder aus dem ersten Betrieb.

    Betriebe für mindestens 16 Wochen gesperrt

    Die negativ getesteten Tieren werden nun mindestens zweimal erneut getestet. Zwischen den Test müssen mindestens acht Wochen liegen. Die drei Betriebe bleiben somit mindestens 16 Wochen gesperrt.

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