Unterkunft: Nach Brandanschlag: Flüchtlinge ziehen erst im Sommer in neue Unterkunft in Neugablonz

15. März 2016 16:24 Uhr von Alexander Vucko
Mathias Wild

Der rußgeschwärzte Schornstein ragt wie ein Mahnmal über den Boden des Daches hinaus. Anfang Februar brannte es in dem Gebäude in der Wiesenthaler Straße in Kaufbeuren-Neugablonz, das zu dieser Zeit unbewohnt war und umgebaut wurde.

Früher war es das Naturfreundehaus, dann das Vereinsheim des einst neugablonzerischsten Vereins überhaupt, der mittlerweile aufgelösten Initiative Neugablonz. Künftig sollen dort bis zu 40 Flüchtlinge längerfristig wohnen.

An diesem Stadtratsbeschluss ändert auch das absichtlich gelegte Feuer nichts, . Es war einer in einer ganzen Reihe von fremdenfeindlichen Anschlägen gegen solche Unterkünfte bundesweit und der erste in Kaufbeuren. Von dem Täter gibt es laut Polizei keine heiße Spur.

Wie es mit dem Umbaufortschritt aussieht, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 16.03.2016. Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu