Corona-Krise: "Ein starkes Zeichen der Solidarität": Füssen spendet über 15.000 Euro an Partnerstadt

27. April 2020 08:08 Uhr von Julian Hartmann
Ein mobiles Krankenhaus ist in Füssens italienischer Partnerstadt Cremona errichtet worden.
Ein mobiles Krankenhaus ist in Füssens italienischer Partnerstadt Cremona errichtet worden.
Samaritan’s Purse

Um dringend benötigte medizinische Ausrüstung kaufen zu können, hat die Verwaltung der italienische Stadt Cremona die Bürger Füssens um Hilfe gebeten. Durch den Spendenaufruf sind mittlerweile schon 15.465 Euro (Stand: Freitag) zusammengekommen. Davon spendete das Colloquium Chor Füssen 2.380 Euro, die Stadt Füssen 5.000 Euro. Aus der Bevölkerungen kamen 8.085 Euro an Spenden zusammen. Das teilt die Stadt Füssen auf ihrer Homepage mit.

Cremona dankbar über Spendenbereitschaft

Demnach zeigen die Bürger Cremonas "tiefe Dankbarkeit" über die Sprendenbereitschaft der Füssener Bürger. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, bedankte sich der Bürgermeister der italienischen Partnerstadt Füssens, Gianluca Galimberti, kürzlich nochmals beim ersten Bürgermeister der Stadt Füssen, Paul Iacob und bei den Bürgern Füssens. Auch die lokale Presse zeigt sich beeindruckt und titelt: „Cremona und Füssen - Eine Allianz der Solidarität.“ Die Zeitung La Provincia schrieb unter anderem: "Dies ist eine außerordentliche Geste unserer Partnerstadt Füssen, die diesen Notfall mit uns teilt. Eine sehr starke Verbindung, die durch die Lauten entstand und gestärkt wurde durch die sofortige Solidarität.“

Iacob: "Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität."

"Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Bürgern unserer Partnerstadt Cremona", meint Füssens Bürgermeister Paul Iacob und bedankt sich bei allen Spendern. Diese Hilfsbereitschaft zeige, dass der Wille des Zusammenwachsens der europäischen Staaten in der Gesellschaft fest verankert ist.