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ARA-Flugrettung rechnet mit "heißem Einsatz-Sommer"

Bergretter

ARA-Flugrettung rechnet mit "heißem Einsatz-Sommer"

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    Immer mehr Einsätze bei Nacht (Symbolbild).
    Immer mehr Einsätze bei Nacht (Symbolbild). Foto: Thomas Hafenmair

    Menschenleben retten, immer öfter auch bei Dunkelheit: Das ist die Aufgabe der meist vierköpfigen Crew der gemeinnützigen ARA-Flugrettung. Die zwei Notarzthubschrauber sind bereits von Januar bis Juni 2020 in Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) über 900-mal gestartet. Davon waren über 100 Einsätze bei Nacht. Das geht aus der Halbjahresbilanz der ara-Flugrettung hervor. Auch im zweiten Halbjahr rechnet die Flugrettung mit vielen Einsätzen. 

    Trotz Corona: Mehr Einsätze als im Vorjahr

    Die Corona-Krise hat in den Monaten März, April und Mai für einen deutlichen Rückgang der Einsätze gesorgt. Trotzdem haben sich im gesamten Vergleichszeitraum (Januar bis Juni) gegenüber dem Vorjahr die Einsatzzahlen um drei Prozent erhöht. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr sei laut Thomas Jank, Geschäftsführer der ARA-Flugrettung, allerdings kaum möglich. Die Dienstzeiten wurden nämlich von 12 auf 16 Stunden erhöht und erst seit Herbst 2019 fliegen die Hubschrauber auch bei Dunkelheit. 

    "Rechnen mit heißem Einsatz-Sommer"

    Mountainbiker, E-Biker und Bergsteiger treibt es jetzt bei den sommerlichen Temperaturen und Wetter in die Berge. Aktuell zeigt die Kurve der Einsatzzahlen der ARA-Flugrettung auch wieder steil nach oben. Schon jetzt vergehe fast kein Tag an dem die Flugrettung nicht ausrücken muss, meint Andreas Grießer, stellvertretender ARA-Geschäftsführer: "Wir rechnen im wahrsten Sinne des Wortes mit einem heißen Einsatz-Sommer." Aktuell arbeiten für die gemeinnützige ARA Flugrettung 80 Personen. Bei Bedarf ergänzt sich die Crew noch um Spezialkräfte. ​

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