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In St. Anton wäre Daniel K. willkommen

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In St. Anton wäre Daniel K. willkommen

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    Kempten (be). - Die Franziskaner in seiner Heimatstadt Eggenfelden wollen ihn nicht, die Prämonstratenser in Windberg würden ihn nehmen. In St. Anton in Kempten wäre er sogar herzlich willkommen: Popstar Daniel Küblböck, der wie berichtet vom Gericht unter anderem zu acht Stunden sozialer Arbeit verdonnert wurde. Die Strafe könnte er im Kloster St. Anton bei der Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens verbüßen. Als St. Antons Mesner Peter Wagenbrenner hörte, dass die Franziskaner in Küblböcks Heimatstadt Eggenfelden es ablehnten, den 18-Jährigen aufzunehmen, reagierte er sofort: Mit seinem 'Chef' Pater Radek Ziezio kam er überein, dass der Popstar im Kemptener Kloster seine Strafe abarbeiten dürfte. Gemäß dem Motto 'bete und arbeite' könnte Küblböck mit Wagenbrenner beispielsweise 'den Beichtstuhl putzen, den Glockenstuhl abstauben, Rasen mähen und alles, was eben so in einem Kloster an Arbeit anfällt, erledigen.' Küblböck hatte die Arbeits-Auflage nebst einer 25000-Euro-Geldstrafe erhalten, weil er ohne Führerschein gefahren und mit dem Auto in einen Gurkenlaster gekracht war.

    Abtei Windberg erbarmt sich Mittlerweile haben sich allerdings bereits die Prämonstratenser der Abtei Windberg bereit erklärt, den 18-jährigen Popstar aufzunehmen. In dem Ort bei Straubing liegt eine Anfrage von Küblböcks Anwalt vor. Falls Straubing es sich jedoch anders überlegt, stehe - wie gesagt - das Kloster St. Anton als Bußstätte für den Verurteilten zur Verfügung.

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