Unterstützung in Kempten und Immenstadt: Bundeswehrsoldaten helfen Klinikpersonal

26. November 2021 15:01 Uhr von Corinna Sedlmeier
Die Soldaten helfen dem Klinikpersonal mit Botengängen oder beim Verteilen von Essen und Getränken. (Symbolbild)
Die Soldaten helfen dem Klinikpersonal mit Botengängen oder beim Verteilen von Essen und Getränken. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Die Situation in bayerischen Krankenhäusern ist mehr als angespannt. Die stetig wachsende Zahl an Corona-Patienten stellt auch Allgäuer Kliniken vor große Probleme. 

In Kempten und Immenstadt im Einsatz

Es sind insgesamt 22 Bundeswehrsoldaten im Klinikum Kempten und in der Klinik Immenstadt abgestellt worden, um das Personal zu unterstützen. Auch im Klinikum Günzburg greifen Bundeswehrsoldaten dem Klinikpersonal unter die Arme, wie der bayerische Rundfunk berichtet. Dort helfen sie bei den alltäglichen Aufgaben, wie etwa Betten machen, Essen und Getränke verteilen oder Botengänge. Nicht nur Kliniken, sondern auch Ämter stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Im Landratsamt Lindau werden auch Bundeswehr-Soldaten eingesetzt, um bei der Kontaktverfolgung zu helfen. 

Weitere Maßnahmen

Zur weiteren Entlastung werden aus den Krankenhäusern des Klinikverbunds 15 Corona-Patienten verlegt, das teilte der Pressesprecher des Verbundes mit. Die Verlegung wird voraussichtlich am Samstag erfolgen. Bereits am Freitag wurden Intensivpatientenvom Allgäuer Flugplatz aus von der Luftwaffe in andere Krankenhäuser ausgeflogen. Aus welchen Kliniken diese kommen, ist bislang unklar. In der Klinik Oberstdorf werden darüber hinaus aufschiebbare OPs abgesagt. Für Corona-Normalpatienten wird außerdem eine komplette Station vorbereitet, um mehr Kapazitäten zu schaffen.