Startseite
Icon Pfeil nach unten
Allgäu
Icon Pfeil nach unten

Neuer Fahrradweg am Hopfensee geplant

Ein Parkplatz im Landschaftsschutzgebiet?!

Neuer Fahrradweg am Hopfensee geplant

    • |
    • |
    Am Hopfensee soll ein neuer Radweg entstehen. Dafür müssen Parkplätze weichen. Ein neuer Parkplatz soll daher entstehen - ausgerechnet in einem Landschaftsschutzgebiet.
    Am Hopfensee soll ein neuer Radweg entstehen. Dafür müssen Parkplätze weichen. Ein neuer Parkplatz soll daher entstehen - ausgerechnet in einem Landschaftsschutzgebiet. Foto: Julian Hartmann

    Radwege werden im Allgäu immer wichtiger und jede Stadt und Gemeinde möchte dem Rad-Boom gerecht werden. Auch die Stadt Füssen. Sie plant aktuell einen neuen Radweg am Touristenhotspot Hopfensee. Dafür müssen allerdings einige Parkplätze verschwinden. Als Ausgleich dafür soll ein paar Meter weiter ein großer neuer Parkplatz errichtet werden. Klingt erstmal nach einer runden Sache. Nicht ganz, denn nicht alle sind mit der Idee einverstanden.

    Parkplatz soll im Landschaftsschutzgebiet entstehen

    Der neue Parkplatz, der für 100 Fahrzeuge konzipiert wird, soll ausgerechnet im Landschaftsschutzgebiet entstehen. Umweltschützer Helmut Scheel erklärt: "Der Boden dort besteht aus Niedermoortorf. Dieser ist wertvoll wegen des CO2-Speichers."

    Ein Parkplatz im Landschaftsschutzgebiet in Hopfen am See? BUND Naturschutz ist entsetzt

    BUND Naturschutz: "Wir lehnen die Baumaßnahme ab!"

    Der BUND Naturschutz unterstützt das Vorhaben, im Landschaftsschutzgebiet einen Parkplatz zu errichten, mitnichten: "Wir lehnen jegliche Baumaßnahmen im Landschaftsschutzgebiet rigoros ab!", sagt Walter Hundhammer vom BUND Naturschutz. 

    Alternative: Shuttle-Service

    Parkplatz-Gegner Helmut Scheel hat eine Alternative zum Parkplatz: Einen Shuttle-Service von Füssen aus und ein Parkleitsystem, "damit die Menschen erkennen, dass die Parkplätze in Hopfen am See voll sind", so Scheel.

    Bürgermeister Maximilian Eichstetter möchte sich in der nächsten Zeit die Vorschläge von Helmut Scheel und anderen Bürgern anhören. Eichstetter ist zuversichtlich, eine Lösung zu finden, "bei der alle Beteiligten zufrieden sein werden."

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden