An diesem Freitag gibt es für viele Schüler in Bayern das Zwischenzeugnis - allerdings mit rund drei Wochen Verspätung. Denn aufgrund der Corona-Pandemie hatte das Kultusministerium bereits im Januar angekündigt, dass der Zeugnistermin vom 12. Februar auf den 5. März verlegt werden soll. Laut Kultusminister Michael Piazolo soll so ein aussagekräftiger Zwischenbericht über den jeweiligen Leistungsstand ermöglicht werden. Trotz des heutigen Termins werden aber viele Schüler am Ende des Tages noch kein Zwischenzeugnis in der Hand halten. Denn ausgehändigt wird der Leistungsbericht nur an diejenigen, die am heutigen Freitag auch tatsächlich in Präsenz in der Schule unterrichtet werden. Alle anderen erhalten das Zeugnis erst in der kommenden Woche - entweder direkt in der Schule oder ausnahmsweise per Post.
Auch andere Beurteilungsformen möglich
An den Grundschulen und den Jahrgangsstufen fünf bis sieben der bayerischen Mittelschulen gibt es am Freitag teilweise gar keine Zwischenzeugnisse. Diese können nämlich durch sogenannte Lernentwicklungsgespräche ersetzt werden. Die Entscheidung darüber treffen die Schulen aber jeweils selbst. Für die vierten Klassen der Grundschulen gilt ebenfalls ein anderes Prozedere: Es gibt nur eine Information über den aktuellen Leistungsstand. Der Grund: Am 7. Mai bekommen die Schülerinnen und Schüler dann nämlich das übliche Übertrittszeugnis.