Bei einem Flugunglück vor einem Jahr ist das Unternehmerpaar Jakob aus Pfaffenhausen ums Leben gekommen. Der Hubschrauber, mit dem das Paar zum Heli-Skiing aufgebrochen war, war am 25. Januar 2019 im Grenzgebiet zwischen Italien und Frankreich am Rutor-Gletscher mit einem Flugzeug zusammengestoßen und abgestürzt. Sieben Menschen sind dabei gestorben, die beiden Piloten der Luftfahrzeuge haben überlebt. Der 65-jährige Pilot des Flugzeugs musste sich nun vor Gericht verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, "fahrlässiges und unüberlegtes Verhalten" begangen zu haben, so das italienische Nachrichtenportal AestoSera. Der aus Frankreich stammende Kommandant und Fluglehrer war zum Unglückszeitpunkt mit zwei Schülern unterwegs. Vor Gericht hieß es, dass sich der 65-Jährige an verschiedene Regeln der Luftverkehrspraxis nicht gehalten habe und es dadurch zum Zusammenstoß kam. Wie AestoSera weiter berichtet, hat das Gericht den Piloten nun zu sechs Jahren und acht Monaten Haft wegen schweren Totschlags und mehrfachen Totschlags verurteilt. Zudem muss der 65-Jährige eine Entschädigung an die Angehörigen der Opfer zahlen. Diese belaufen sich auf insgesamt Fünf Millionen und 150 Tausend Euro. Der Richter ordnete außerdem an, den Angeklagten (Flugkapitän von Air France) für fünf Jahre vom Beruf des Piloten auszuschließen.
Tod auf dem Weg in den Skiurlaub: Ehepaar aus Pfaffenhausen stirbt bei Helikopter-Absturz