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Datenpanne am Landratsamt Unterallgäu: Über 2.000 Datensätze gingen verschlüsselt an externe Empfänger

Name, Geburtsdatum und Testergebnis

Datenpanne am Landratsamt Unterallgäu: Über 2.000 Datensätze gingen verschlüsselt an externe Empfänger

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    Daten im Internet (Symbolbild)
    Daten im Internet (Symbolbild) Foto: Michael Schmid

    Meldepflichtige Datenpanne im Zusammenhang mit Corona-Tests im Landkreis Unterallgäu: Eine Tabelle mit Daten von 2.063 Personen, die zwischen 13. März und 6. April im Unterallgäu auf Corona getestet wurden, ging an etwa 180 externe Empfänger. Betroffen sind Personen, die am Drive-In, in der Infektpraxis oder über den Fahrdienst des Gesundheitsamts getestet wurden. Das hat das Landratsamt Unterallgäu mitgeteilt. Die Datensätze enthielten demnach den Namen, das Geburtsdatum und das Testergebnis.

    Meldepflichtiger Vorfall, auch wenn die Daten verschlüsselt waren

    Kontaktdaten und Adressen waren nicht enthalten. Darüber hinaus seien die Daten verschlüsselt gewesen, also von den Empfängern normalerweise nicht zu öffnen", so das Landratsamt. Dennoch handle es sich um einen meldepflichtigen Vorfall, so die Einschätzung des Datenschutzbeauftragten des Landratsamts. "Diese Datenpanne tut uns sehr leid und wir haben sofort mit entsprechenden Maßnahmen reagiert und außerdem den Vorfall aus dieser extrem angespannten Phase an den Landesdatenschutzbeauftragten gemeldet", so Landrat Alex Eder.

    Empfänger sollen die Daten löschen

    Das Landratsamt informiert jetzt die Empfänger mit der Aufforderung, die Daten sofort zu löschen. "Das Vorgehen haben wir mit unserem Datenschutzbeauftragten abgestimmt", so Eder: „Selbstverständlich haben wir Maßnahmen ergriffen, um solche Fehler künftig auszuschließen.“ Betroffene können sich direkt per Email an den Datenschutzbeauftragten des Landkreises Unterallgäu wenden: datenschutz@lra.unterallgaeu.de

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