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12.07.2017 · Steingaden

Kulturgemeinschaft Steingaden feiert Premiere am Samstag, 15. Juli

Theater · Das Stück „Die Anstifter“ ist nach den erfolgreichen Aufführungen von „Welfs Erbe“ in den Jahren 1997 und 2003 sowie „Wunder Wies“ im Jahre 2011 das dritte große Freilichttheater, das von Steingadens Kulturgemeinschaft auf die Beine gestellt wird.

Kulturgemeinschaft Steingaden
Kulturgemeinschaft Steingaden präsentiert neues Theaterstück "Die Anstifter". Bild: Werner Böglmüller

Christian Schönfelder, Dramaturg am Jungen Ensemble Stuttgart und Gemeindereferent Karl Müller-Hindelang haben es gemeinsam verfasst und führen jetzt auch miteinander Regie.

Heißt: „Die Anstifter“ ist ein komplett eigenes Werk, weder kopiert noch angelehnt an ein anderes Theaterstück. Sogar die Musik wurde von ­Joachim Schreiber aus Neustadt a.d. Donau neu komponiert, wenn darin auch bekannte Melodien mit eingeflochten sind.

Doch worum geht es in diesem Theater überhaupt, in dem rund 40 Protagonisten, 70 Sänger unter der Leitung von Caspar Berlinger, 30 Musiker mit Dirigent Georg Müller, Reiter und Reiterinnen, Akrobaten, Statisten und viele Helfer im Hintergrund mitwirken? Bekehrung, Guru-Streit und Mountainbike.

Skandal zu Beginn

Die Hauptfigur, gespielt von Anton Nöß, ist der Heilige Norbert, der Ordensgründer der Prämonstratenser. Dieser Orden hat Steingaden als Klosterort begründet und 650 Jahre lang kulturell und religiös geprägt. Ob Norbert selbst jemals in Steingaden war, ist fragwürdig.

Was aber sicher ist, ist die Tatsache, dass Norbert durchaus andere Züge an sich hatte als man sie sich heute von einem Heiligen vorstellt. Und so beginnt auch das Stück gleich mit einem Skandal: Norbert von Xanten, so der vollständige Name, soll Fürstbischof von Magdeburg werden.

Doch bereits beim Einzug in die Stadt stößt er die kirchlichen Würdenträger und das Volk vor den Kopf. Auch die weiteren Rückblenden in sein Leben mit einer dramatischen Bekehrung, einem skurrilen Streit mit einem „Guru“ und der Ordensgründung in einem französischen Sumpfgebiet zeigen, dass er kein Frömmler, sondern ein recht streitbarer Zeitgenosse war.

Was all diese Scharmützel aus längst vergangener Zeit mit dem hier und jetzt und mit Steingaden zu tun haben sollen? Die Antwort gibt es ab 15. Juli ab 20.30 Uhr im Freilichttheater im Steingadener Fohlenhof. Karten und weitere Termine gibt es unter www.theater-steingaden.de oder in der Tourist-Info Steingaden, 08862/200.

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Artikelinfos
Autorex
Quelleextra
Veröffentlichung12.07.2017
Aktualisierung25.07.2017 09:04
Ort Steingaden
Schlagwörterkultur, premiere, skandal, theater

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