CSU Pfronten: Michaela Waldmann aus Pfronten findet viel Zustimmung für Bürgermeisteramt

26. Juni 2012 00:00 Uhr von Allgäuer Zeitung
Andreas Schubert

Die richtige Kandidatin unter 100 Bewerbern – Aber auch Irritationen

'Seit Jahren haben wir uns damit beschäftigt, einen geeigneten Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu finden', sagte Dr. Alois Kling, Kreisrat und Vorsitzender der CSU Pfronten, bei der Vorstellung von Michaela Waldmann aus Aitrang, die am Freitag, 29. Juni, als Bürgermeisterkandidatin in Pfronten nominiert werden soll. Waldmann ist durch ihre langjährige Arbeit im Landratsamt in Marktoberdorf (in verschiedenen Funktionen) im ganzen Ostallgäu bekannt. Man habe seit 2006 mit rund 100 potenziellen Kandidaten gesprochen. Dabei war man sehr anspruchsvoll, betonte Kling.

Besonders erfreut zeigte sich Kling, dass Michaela Waldmann spontan von den anderen politischen Parteien und Gruppierungen in Pfronten offen aufgenommen wurde. Nach jetzigem Stand sei zu erwarten, dass ihre Kandidatur von allen im Gemeinderat vertretenen Gruppen unterstützt werde. Er gab aber auch zu, dass die Kandidatur Waldmanns in der CSU zum Teil kritisch betrachtet wurde. Das lag aber weniger in ihrer Person begründet, sondern in der Tatsache, dass es auf einmal einen Kandidaten gibt, der von allen getragen wird.

Über Parteigrenzen hinweg unvoreingenommen agieren

In der CSU-Versammlung konnte die künftige Kandidatin die Anwesenden überzeugen. 'Ich sehe mich über Parteigrenzen hinweg als Moderatorin und will die Dinge unvoreingenommen angehen', beschrieb sie, wie sie als Bürgermeisterin in Pfronten arbeiten wolle. Sie sehe große Chancen für eine erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde.

Auch stellte sie klar, dass sie bestimmte politische und gesellschaftliche Grundwerte vertritt, die ihre CSU-Mitgliedschaft begründen und dass sie aufgrund ihrer Herkunft mit ganzem Herzen in der Kommunalpolitik beheimatet ist. Dass ihre Kandidatur auf positive Resonanz weit über Pfrontens Grenzen hinaus stößt, bestätigte unter anderen die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer. Die fachliche und persönliche Kompetenz Waldmanns für dieses Amt stehe außer Zweifel.