Versorgung
Westallgäuer Ärzte protestieren gegen Entwurf von Gesundheitsminister Spahn

Gesundheit und Medizin (Symbolfoto)
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„Das ist ein völlig untauglicher Versuch eines überforderten Ministers.“ Dr. Franz-Josef Sauer vom Gesundheitsnetz Westallgäu findet deutliche Worte zum geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz von Jens Spahn. Mit diesem möchte der Gesundheitsminister erreichen, dass Kassenpatienten schneller einen Arzttermin bekommen. Am Mittwoch kam es zu bundesweiten Protesten von Medizinern gegen den Entwurf.

Das Gesetz besagt etwa, dass Ärzte in Zukunft 25 Sprechstunden pro Woche halten müssen, statt bisher 20. Der Lindauer Kinderarzt und Psychotherapeut Dr. Harald Tegtmeyer-Metzdorf sieht in dem Entwurf eine fehlende Wertschätzung gegenüber Ärzten. Die Erhöhung von 20 auf 25 Sprechstunden käme in der Bevölkerung so an, als hätten Ärzte bisher einen Halbtagsjob gemacht und müssten nun eben ein paar wenige Stunden länger arbeiten. „Ich bin locker 50 Stunden pro Woche in der Praxis“, sagt er.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe des Westallgäuers vom 26.01.2019.

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