Nichts ging mehr!
Lkw-Unfall auf B96 Richtung Lindau - Vier Lastwagen sorgen für Verkehrsbehinderungen

Am frühen Morgen kam es auf der B96 zu einem Unfall mit vier Lastwagen.  (Symbolbild).
  • Am frühen Morgen kam es auf der B96 zu einem Unfall mit vier Lastwagen. (Symbolbild).
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Für große Verkehrsbehinderungen hat ein Lkw-Unfall am frühen Morgen auf der B96 bei Weißensberg in Fahrtrichtung Lindau gesorgt. Daran waren vier Lkw beteiligt, ein Fahrer musste mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Beim Spurwechsel anderen Lkw übersehen

Der Fahrer eines Lastwagens fuhr auf der B96 in Fahrtrichtung Lindau und wollte den Fahrstreifen von rechts nach links wechseln. Auf dem linken Fahrstreifen fuhr bereits ein weiterer Laster. Dessen Fahrer wich nach links aus, kam ins Bankett und prallte anschließend gegen die Mittelleitplanke. Durch die Wucht wurde das Fahrzeug wieder nach rechts zurückgeschleudert und kollidierte mit einem dritten Lkw, der hinter den beiden Fahrzeugen fuhr. Ein vierter Lkw-Fahrer erkannte die Situation und bremste sein Gespann ab, wodurch es allerdings einknickte. Die Zugmaschine prallte anschließend rechts gegen die Leitplanke.

Fahrer wegen Unterkühlung im Krankenhaus

Durch den Unfall wurde beim unfallverursachenden Fahrzeug der Tank aufgerissen und rund 300-400 Liter Diesel flossen in ein nahegelegenes Regenrückhaltebecken. Die Freiwillige Feuerwehren Weißensberg und Lindau kümmerten sich um das Abbinden des ausgelaufenen Kraftstoffs. Der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs musste mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert werden, alle weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf eine sechsstellige Summe.

Fahrbahn zeitweise gesperrt

Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zeitweise kam es wegen der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge zu Vollsperrungen der Richtungsfahrbahn. Zur Absicherung der Unfallstelle waren neben den Freiwilligen Feuerwehren auch noch die Bundespolizei und die Autobahnmeisterei Wangen im Einsatz. Die Freiwilligen Feuerwehren hatten rund 40 Einsatzkräfte vor Ort.

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