Soziales
Hilfe aus dem Westallgäu für Uganda

Marlies Ziegltrum war zwei Wochen in Uganda unterwegs, um die Projekte des Vereins "DU und ICH - Miteinander für Uganda" anzuschauen.
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  • Marlies Ziegltrum war zwei Wochen in Uganda unterwegs, um die Projekte des Vereins "DU und ICH - Miteinander für Uganda" anzuschauen.
  • Foto: Elke Grath/Marlies Ziegeltrum
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Uganda ist eines der ärmsten und gleichzeitig kinderreichsten Länder der Welt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 49 Jahren. Mehr als die Hälfte der Einwohner lebt unter der Armutsgrenze, das heißt, sie haben weniger als 0,50 Cent pro Tag zum Leben. Um die Not in dem ostafrikanischen Land ein bisschen zu lindern, hat sich vor über 15 Jahren eine Initiative in Bad Grönenbach gegründet.

Der Kontakt entstand über Father Andrew Kaggwa aus Uganda, der 2001 zur Urlaubsvertretung in der Pfarreiengemeinschaft war. Und so wiederum entstand auch der Kontakt ins Westallgäu – zur inzwischen 86-jährigen Maria Geiger aus Simmerberg, deren Sohn Pater Klemens Geiger Seelsorger in Bad Grönenbach ist. Maria Geiger war selbst 2008 und 2010 in dem Land und sammelt mit ihren Verkäufen vor allem von selbst gestrickten Socken bei Märkten im ganzen Westallgäu für den Verein „DU und ICH – Miteinander für Uganda“ Spenden.

Es werden beispielsweise Schul- und Berufsausbildung für Kinder und Jugendliche, eine Krankenstation, ein Kinderzentrum sowie Wasserprojekte gebaut beziehungsweise unterstützt. Und mit diesem Engagement hat Maria Geiger jetzt auch ihre Tochter angesteckt. Im März war Marlies Ziegltrum mit ihrer Nachbarin Elke Grath sowie zwei Vertreterinnen des Vereins in Uganda, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen und die Projekte zu besuchen, die der Verein unterstützt.

Das Ergebnis: Die Hilfe aus dem Westallgäu wird weitergehen – allerdings in anderer Form. Marlies Ziegltrum kann nämlich im Gegensatz zu ihrer Mutter keine Socken stricken, aber sie hat viele andere Ideen, um den Menschen Unterstützung zukommen zu lassen.

Mehr über das Hilfsprojekt erfahren Sie in der Samstagsausgabe des Westallgäuers vom 19.05.2018.

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