Ehrenamtskarte: Kandidaten in Wald gesucht

Das Walder Ratsgremium hat nun die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt fest vergeben, soweit es die Kommune betrifft. Bertram Mooser vom beratenden Ingenieurbüro hatte die Firma Hubert Schmid als günstigsten Bieter ermittelt. Einstimmig folgten die Gemeinderäte dessen Empfehlung und vergaben diese Maßnahme für rund 392 000 Euro an das Marktoberdorfer Bauunternehmen. Von neun angefragten Firmen haben laut Mooser nur drei ihr Angebot abgegeben. 'Die Firmen sind zur Zeit sehr ausgelastet', begründete Mooser die mangelnde Beteiligung.

Ab 2. Juli werde der Regenwasserkanal gemacht, dann komme der Staat ins Spiel: Die Firma Kutter werde die Straße machen, danach erfolgen weitere Arbeiten. Die Frage eines Ratsmitglieds, ob eine Vollsperrung erfolge, bejahte Mooser: 'Ja, sogar einige Wochen. Eine halbseitige Sperrung wäre zwar möglich, würde aber wesentlich längere Zeit beanspruchen.' Die Anlieger hätten aber immer die Möglichkeit der Zufahrt.
<p class='titalic'>Bislang einmal sei der öffentliche Defibrillator in Wald im Einsatz gewesen. Damit der an seinem Standort im Vorraum der Waldhalla im Notfall auch von nicht Ortskundigen gefunden werde, will Bürgermeister Josef Ampßler auf Anregung eines Ratsmitgliedes vor dem Gebäude am Ortsausgang Richtung Lengenwang Infoschilder anbringen lassen.</p>
<p class='titalic'>Mit der Ostallgäuer Ehrenamtskarte sollen gemeinschaftsdienlich tätige Mitbürger belohnt werden. Sie können zwei Jahre lang viele Freizeitmöglichkeiten des Allgäus kostenlos nutzen. Der Bürgermeister bittet die Vereine, Vorschläge zu nennen. Sollten mehr als acht Namen genant werden, werde die Gemeinde die Auswahl treffen.</p>

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