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Massive Störung des Online-Unterrichts
Mann (21) verschafft sich Zugang zu Unterallgäuer Online-Unterricht

Den Junger Mann (21) hat sich Zugang zum in Online-Unterricht einer Klasse verschafft. (Symbolbild)
  • Den Junger Mann (21) hat sich Zugang zum in Online-Unterricht einer Klasse verschafft. (Symbolbild)
  • Foto: tookapic auf Pixabay
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Ein 21-jähriger Augsburger hat sich am Freitag, 22. Januar, illegal Zugang zu einem  Online-Unterricht einer 9. Klasse aus dem Unterallgäu verschafft. Der Mann störte den Unterricht daraufhin massiv mit Zwischenrufen, lauter Musik, Gesängen und Provokationen gegenüber den Lehrern.

Es war kein normaler Unterricht mehr möglich

Die Lehrer und Schüler konnten dadurch keinen normalen Unterricht mehr durchführen. Anschließend veröffentlichte der 21-Jährige ein Video in zusammengeschnittener Form auf YouTube. In diesem Video waren die betroffenen Lehrer zu sehen. Den Zugang zu diesem Online-Unterrichte hatte ihm ein Schüler der neunten Klasse verschafft. 

So sind sie dem 21-Jährigen auf die Schliche gekommen

Beamten des Fachkommisariats Cybercrime der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen konnten den Täter über einen YouTube-Kanal ermitteln. Bei dem Täter handelt es sich um einen 21-Jährigen Mann aus Augsburg. Nach Angaben der Polizei soll der 21-Jährige auf dem YouTube-Kanal des öfteren ähnliche Videos hochgeladen haben. In den Videos forderte er seine Zuschauer auf, ihm weitere Zugangsdaten zu Online-Unterrichtsstunden zukommen zu lassen.

Freiheitsstrafe von drei Jahren möglich

Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten stellte die Polizei Computer und das Handy des jungen Mannes sicher. Diese werden laut Polizei jetzt ausgewertet. Gegen den Mann wird nun wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes in mehreren Fällen ermittelt. Hier sieht das Gesetz eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor. Den 14-jährigen Schüler erwartet wegen Beihilfe ein Jugendstrafverfahren. Laut Polizei zeige dieser Fall, dass die Grenze vom harmlosen Schülerstreich zur ernsten Straftat schnell überschritten werden kann.

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