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Hohe Inzidenz, niedrige Ärztequote
Stadt Memmingen und Landkreis Unterallgäu erhalten Impfstoff-Sonderlieferung

Die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu werden eine Impfstoff-Sonderlieferung erhalten. (Imfpung-Symbolbild)
  • Die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu werden eine Impfstoff-Sonderlieferung erhalten. (Imfpung-Symbolbild)
  • Foto: KitzD66 von Pixabay
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu werden eine Impfstoff-Sonderlieferung erhalten. Jeweils 1.600 zusätzliche Impfdosen vom Hersteller "Johnson & Johnson" wird das Bayerische Gesundheitsminister am 14. Mai an die Impfzentren der beiden Kommunen schicken. Das teilt die Stadt Memmingen mit. "Wir sind froh, mit den Sonderkontingenten noch mehr Menschen ein baldiges Impfangebot machen zu können", betont der Unterallgäuer Landrat Alex Eder. 

Gesundheitsministerium will unterschiedliche Impfquoten ausgleichen 

Insgesamt erhalten ganze 22 Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern eine Impfstoff-Sonderlieferung. Damit will das Gesundheitsministerium regional unterschiedliche Impfquoten ausgleichen, die durch die unterschiedliche Ärztequote entstanden sind. Weil in Regionen mit geringer Ärztequote logischerweise in den Arztpraxen auch weniger geimpft wird, ist dort die Impfquote geringer. "Das Bestellsystem des Bundes lässt diese regionalen Gegebenheiten völlig außer Acht", so der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. "Wir springen jetzt ein, wo die Verteilung des Bundes für Ungleichheit sorgt." 

14 Hausarztsitze unbesetzt

Nach Angaben der Stadt gehören Memmingen und das Unterallgäu zu den Regionen in Bayern, die eine geringere Ärztedichte aufweisen. Demnach sind in den Kommunen aktuell 14 Hausarztsitze unbesetzt. "Das sind eben auch 14 Mediziner weniger, die Impfstoff bestellen und impfen können", konkretisiert Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder. Bei der Zuteilung der Impfstoff-Sonderkontingente spielten außerdem die Inzidenzwerte eine Rolle, die aktuell in beiden Kommunen sehr hoch sind. 

Oberbürgermeister Manfred Schilder appelliert

Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Memmingen richtet Oberbürgermeister Manfred Schilder einen Appell an die Bevölkerung, "auf der Zielgeraden der Pandemie" nicht die Geduld zu verlieren und sich weiterhin an die Regeln zu halten. 

Coronavirus im Unterallgäu: die aktuelle Lage

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