Wolf

Beiträge zum Thema Wolf

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Weidetiere
Staatsregierung stellt "Aktionsplan Wolf" vor: In Ausnahmefällen darf geschossen werden

Seit Montagfrüh ist der neue "Aktionsplan Wolf" auf der Webseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt online. Auf 62 Seiten soll das lang erwartete Skript den Umgang mit einer zunehmenden Anzahl von Wölfen in Bayern regeln und auftretende Konflikte minimieren. Der strenge Artenschutz beim Wolf und die Belange der Weidewirtschaft sollen dadurch vereint werden.  Im Sommer 2018 wurden im Allgäu mehrere Weidetiere von einem oder auch mehreren Wölfen gerissen. Alpbauern fordern deshalb wolfsfreie...

  • Kempten
  • 11.03.19
Der Wolf: Ein großes Thema auf den Allgäuer Faschingsumzügen.
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Gesellschaft
Der Wolf beschäftigt die Allgäuer: Großes Thema auf Faschingsumzügen

Mehrere Tiere hat ein Wolf im vergangenen Sommer im Oberallgäu gerissen, ein Artgenosse hat im Ostallgäu ein Kalb und eine Mutterkuh getötet. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Bauernverband, der Alpwirtschaftliche Verein Allgäu und Vertreter der Tourismusbranche haben eine Abschussgenehmigung von der Regierung von Schwaben gefordert, die bisher aber nicht erteilt wurde. Dass das Thema die Allgäuer Bürger und Landwirte beschäftigt, wird jüngst nochmals bei Faschingsumzügen deutlich....

  • Oberstdorf
  • 04.03.19
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Tierwelt
Es bleibt dabei: Keine Abschuss-Genehmigung für Wolf im Allgäu

Mehrere Tiere hat ein Wolf im Sommer im Oberallgäu gerissen, ein Artgenosse hat im Ostallgäu ein Kalb und eine Mutterkuh getötet. Bereits im September haben der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Bauernverband, der Alpwirtschaftliche Verein Allgäu und Vertreter der Tourismusbranche die Regierung von Schwaben zum Handeln aufgefordert. In einem Schreiben wiesen sie auf die „dringend notwendige Genehmigung der Entnahme von Schadwölfen im Allgäuer Raum“ hin. Eine Antwort haben sie monatelang...

  • Kempten
  • 13.02.19
Archivfoto: Genetische Spuren eines Wolfs wurden an einem toten Kalb südlich von Marktoberdorf gefunden.
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DNA-Spuren
Nach totem Kalb bei Marktoberdorf: Landrätin fordert „wolfsfreie Zonen“

Nachdem an einem toten Kalb bei Marktoberdorf Spuren eines Wolfes gefunden wurden, fordert die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker nun „wolfsfreie Zonen“. Diese müssten festgelegt werden, bevor die Weidehaltung im Frühjahr beginnt. Der nachgewiesene Fall ist der erste im Landkreis. Bei Analysen des Landesamts für Umwelt (LfU) wurden an einem Ende Oktober getöteten Kalb in Hummeratsried DNA-Spuren des Raubtiers festgestellt. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der...

  • Marktoberdorf
  • 29.01.19
Bad Hindelang erarbeitet Vorschläge zum Schutz des Raubtiers und der Alpwirtschaft.
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Lösungssuche
Bad Hindelang erarbeitet Vorschläge zum Schutz von Wolf und Alpwirtschaft

Weg von den Emotionen hin zu einer pragmatischen Lösung. Das ist Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel in Bad Hindelang wichtig, wenn es um das Thema Wolf und Alpwirtschaft geht. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, sich einer Stellungnahme von Professor Werner Bätzing anzuschließen und ein Konzept auszuarbeiten. Der Experte für Naturschutzrecht schlägt „eine sachpragmatische Lösung“ vor, sowohl zum Schutz des Wolfs als auch zum Erhalt der Alpwirtschaft. In Bätzings Stellungnahme heißt es, dass...

  • Bad Hindelang
  • 11.12.18
Oliver Kunz, Bürgermeister von Rettenberg, fordert Vereinfachung der Entnahme von Wölfen
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Wolf
Bürgermeister von Rettenberg: "Entnahme von einzelnen Wölfen muss ermöglicht werden"

Das Allgäu diskutiert weiter kontrovers über das Thema Wolf. Oliver Kunz, Bürgermeister von Rettenberg und Kreisvorsitzender im Kreisverband Oberallgäu des des Bayerischen Gemeindetages, hat jetzt in einem Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder die Lockerung des Bundesnaturschutzgesetzes gefordert.  Für die Oberallgäuer Landwirte und die gesamte Alpwirtschaft sei die Gefahr besonders groß. Die Oberallgäuer Landwirte würden mit ihrer Arbeit die Landschaft pflegen, unter...

  • Rettenberg
  • 06.12.18
Das LfU untersucht derzeit, ob ein Wolf ein Kalb südlich von Marktoberdorf gerissen hat.
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Wolf
Kalb bei Marktoberdorf gerissen? - DNA-Untersuchungen laufen

Südlich von Marktoberdorf ist Ende Oktober der Kadaver eines Kalbes entdeckt worden, die Mutterkuh wurde durch den Besitzer ebenfalls tot aufgefunden. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) prüfe man derzeit, ob die Tiere durch einen Wolf gerissen, bzw. getötet wurden. "Das Kalb war weitestgehend aufgefressen", so eine Sprecherin des LfU. Vor Ort seien durch einen Veterinär Proben entnommen worden. Die genetische Untersuchung werde in rund zwei Wochen abgeschlossen sein, so...

  • Marktoberdorf
  • 05.11.18
Bei Marktoberdorf wurde ein Reh gerissen. Ein Wolf war es nicht. (Symbolbild)
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DNA-Beweis
Getötetes Reh in Marktoberdorf: Es war kein Wolf

Das Mitte September bei Marktoberdorf gerissene Rehkitz ist nicht durch einen Wolf getötet worden. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis der DNA-Untersuchung konnten laut Landesamt für Umwelt (LfU) an dem getöteten Tier keine Spuren nachgewiesen werden, die auf einen Wolf hindeuten. Ein Pilzsammler hatte das tote Rehkitz bei Bertoldshofen (Ortsteil von Marktoberdorf) gefunden und den Revierpächter informiert. Laut einem LfU-Sprecher wurden die Proben auf Spuren eines Wolfs oder Hundes untersucht....

  • Marktoberdorf
  • 27.10.18
Mit einem Meterstab zeigte Schwabens Bauernverbands-Präsident Alfred Enderle (stehend), wie hoch Elektrozäune zum Schutz von Weidetieren vor dem Wolf laut Vorschriften mindestens sein müssten – in seinen Augen viel zu wenig. Über das Raubtier und die Folgen für die Alpwirtschaft diskutierten außerdem Wildbiologe Henning Werth (Zweiter von links), der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz (Dritter von links), der Schweizer Wolfsexperte Dr. Georg Brosi (Mitte) und Dr. Christian Barth, Amtsleiter des Bayerischen Umweltministeriums (Dritter von rechts). Die Veranstaltung moderierten Markus Raffler, stellvertretender Redaktionsleiter unserer Zeitung (links), und Redakteur Ulrich Weigel (rechts).
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Wolf
Podiumsdiskussion „Der Wolf im Allgäu“ in Sonthofen: Es bleibt bei der Einzelfall-Entscheidung

Schießen oder schützen? Dr. Christian Barth, Amtsleiter des Bayerischen Umweltministeriums, sieht die Sachlage so: Überwindet ein Wolf einen Herdenschutz und bleibt er in der Gegend, darf er abgeschossen werden. Das sei nicht akzeptabel, kontern der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz sowie Vertreter von Landwirtschaft und Jagd. Sie fordern, das ganze Oberallgäu zur wolfsfreien Zone zu erklären, in der das Raubtier erlegt werden darf. Auch um diese beiden Extrempositionen ging es bei der...

  • Sonthofen
  • 26.10.18
Wolf oder Wild: Die Oberallgäuer Jäger sehen schwarz für das Rotwild, falls der Wolf wieder in Rudeln im Allgäu heimisch wird. Deshalb fordern sie, das Oberallgäu zur "wolfsfreien Zone" zu erklären.
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Wolf
Oberallgäuer Jäger: „Das Oberallgäu muss wolfsfreie Zone werden“

Der Wolf war das beherrschende Thema bei der Hegeschau des Kreisjagdverbands Oberallgäu in Fischen. Und die Forderung der Oberallgäuer Jäger war eindeutig: „Das Oberallgäu muss zur wolfsfreien Zone erklärt werden“, sagte Fürst Erich von Waldburg-Zeil, Vorsitzender der Hochwildhegegemeinschaft Sonthofen. Auch der Vorsitzende des Kreisjagdverbands, Heinrich Schwarz, forderte, den Schutzstatus des Raubtiers herabzusetzen, damit es geschossen werden darf: „Wie beim Biber muss beim Wolf die Entnahme...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 22.10.18
Hat ein Wolf ein Rehkitz im Ostallgäu gerissen?
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DNA-Analyse
Hat der Wolf ein Rehkitz in Marktoberdorf gerissen?

Das Landesamt für Umwelt (LfU) prüft derzeit, ob vergangene Woche ein Wolf bei Marktoberdorf ein Rehkitz gerissen hat. Wie eine Sprecherin des LfU auf Anfrage der Allgäuer Zeitung mitteilte, wurde der Fall durch ein Mitglied des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort dokumentiert. Am Kadaver des Tieres untersuchte der Experte Spuren, nahm genetische Proben und schickte sie an das nationale Referenzlabor zur Analyse. Mit einem Ergebnis ist in etwa zwei Wochen zu rechnen. Ein Pilzsammler hatte am...

  • Marktoberdorf
  • 26.09.18
Es war längere Zeit unklar, wo genau Bergwanderer beim Abstieg vom Siplingerkopf diesen Wolf fotografiert haben.
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Tier
Rätsel gelüftet: Wolfsfoto entstand im Autal bei Gunzesried

Ende August haben Bergwanderer bei einer Tour am Siplingerkopf einen Wolf fotografiert. Mehrere Wochen lang herrschte Unklarheit, wo genau die Aufnahme entstand. Denn das Paar hatte das Foto ohne Ortsangabe auf einer Bergsteiger-Seite im Internet veröffentlicht und nur einen Spitznamen („Bergblümchen“) angegeben. Dadurch war eine Nachfrage nicht einfach möglich. Mittlerweile konnte die Redaktion der Allgäuer Zeitung einen Kontakt zu „Bergblümchen“ knüpfen. Jetzt ist klar: Das Foto mit dem Wolf...

  • Blaichach
  • 19.09.18
Allgäuer Bauern demonstrieren in Wertach gegen den Wolf
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Bildergalerie
Allgäuer Bauern demonstrieren in Wertach gegen den Wolf

Knapp 300 Allgäuer Landwirte haben am Sonntag in Wertach demonstriert. Sie befürchten, dass der Wolf ihrer Landwirtschaft schadet, und möchten den Wolf daher nicht im Allgäu haben. Zur Kundgebung vor Ort waren unter anderem auch Politiker wie der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag Thomas Kreuzer und der Allgäuer Landtagsabgeordnete Eric Beißwenger (CSU). Im Anschluss an die Kundgebung hat...

  • Wertach
  • 16.09.18
Mahnfeuer gegen den Wolf lodern im Oberallgäu
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Aktion
Mahnfeuer gegen den Wolf lodern im Oberallgäu

Fast wie am Funkensonntag ... nur aus ernstem Anlass: Mit zahlreichen Mahnfeuern haben Allgäuer Landwirte Samstagabend auf die Probleme mit dem Raubtier Wolf hingewiesen. Bei der zentralen Veranstaltung auf der Elleg-Höhe bei Wertach forderten Vertreter der Land-/Alpwirtschaft und Oberallgäuer Politik die Politiker in München zum Handeln auf. Die Mahnfeuer-Aktion lief am Samstag in sieben europäischen Ländern. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblattes...

  • Wertach
  • 15.09.18
Landwirte erhalten für gerissene Tiere den üblichen Marktwert.
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Ausgleichszahlungen
Schaden durch Wolfsangriff: Allgäuer Bauern erhalten für getötete Tiere nur den Wirtschaftswert

Auch wenn Landwirte für vom Wolf gerissene Tiere Schadensersatz erhalten – die Zahlung deckt nicht zwangsläufig den Wert ab, den sie für ihren Besitzer hatten. Denn gezahlt wird nur der reelle Wirtschaftswert. Nachvollziehen lässt sich das, denkt ein Reiter an sein Pferd. Das Nutztier hätte im Alter vielleicht noch einen Schlachtwert von 2.000 Euro. Den Besitzern wird ihr vierbeiniger Freund dennoch weit mehr wert sein. Das Beispiel nennt Hans Steurer von der Allgäuer Herdebuchgesellschaft. Er...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 14.09.18
Vertreter aus Landwirtschaft, Tourismus und dem Landkreis fordern einen Abschuss des Wolfes im Oberallgäu.
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Aufruf
Vertreter aus Landwirtschaft, Tourismus und Landkreis fordern Wolfsabschuss im Oberallgäu

Ein Bündnis aus Landwirtschaft, Tourismus und dem Landkreis Oberallgäu fordert die Regierung von Schwaben in einem Schreiben zum Handeln gegen den Wolf im Oberallgäu auf. Wie der Bayerische Bauernverband (BBV) in Schwaben mitteilt, verlangen die Unterzeichner, auf Basis des Bayerischen Naturschutzgesetzes das Raubtier abzuschießen. Der BBV hatte seine Mitglieder und einige Funktionäre vergangene Woche zu einer internen Veranstaltung nach Oy eingeladen. Dort untermauerten nach Angaben von...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 13.09.18
Mahnfeuer sollen "Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung zur Umkehr zu bewegen", erklärt  Franz Hage, Vorsitzender des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu e.V. (AVA)
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Aktion
Wölfe im Allgäu: Alpwirtschaftlicher Verein im Allgäu ruft zu Mahnfeuern auf

Der Alpwirtschaftliche Verein im Allgäu e.V. sieht in den Wölfen eine "ernste Bedrohung für den Fortbestand der artgerechten Weidetierhaltung". Daher unterstützt er laut einer Pressemitteilung eine Aktion des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Die Aktion sieht vor, dass am Samstag, den 15. September 2018 in ganz Europa Mahnfeuer entfacht werden. Ziel der Aktion ist laut Franz Hage, dem Vorsitzenden des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu, Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung...

  • Kempten
  • 12.09.18
Die Landwirte beschäftigte vor allem ein Thema: Der Wolf, der auf dem Berg Tiere in den Tod gehetzt hat.
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Alpabtrieb
Wegen Wolf: Landwirte in Bad Hindelang sorgen sich um Viehscheid

Es ist Viehscheid in Bad Hindelang. Doch gesprochen wird an diesem Tag nicht wirklich viel über die 900 Tiere aus den vier Alpen, die im Tal ihre Besitzer in Empfang nehmen. Alle reden über das eine Tier in den Bergen. Bauern, Besucher, Älpler – sie alle haben nur ein Thema: den Wolf.  Einig sind sie sich die Landwirte mit dem Vorsitzenden des Alpwirtschaftlichen Vereins Allgäu, Franz Hage: „Ich hoffe, dass die Politik jetzt endlich reagiert“, sagt er. Denn wenn die Wölfe bis zum nächsten März...

  • Bad Hindelang
  • 12.09.18
Schafe bei Immenstadt gerissen: Laut Gentest war es ein Wolf.
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Wolf
Landesamt für Umwelt: Gentest bestätigt Wolf bei toten Schafen in Immenstadt

Nach dem DNA-Testergebnis steht es nun fest: Die am 27. August 2018 bei Immenstadt getöteten Schafe sind von einem Wolf gerissen worden. Das berichtet das Bayerische Landesamt für Umwelt auf seiner Webseite. Die Analyse genetischer Spuren hat demnach einen Wolf als Verursacher bestätigt. Weitere Ergebnisse zur näheren Bestimmung des Wolfes stünden noch aus. Die Eigentümerin der Schafe soll jetzt eine Entschädigung aus dem Ausgleichsfonds "Große Beutegreifer" bekommen.

  • Oberallgäu/Kempten
  • 10.09.18
Viehscheid in Pfronten.
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Weidehaltung
Wolf ist Thema bei Viehscheid in Pfronten

Das Scheppern der Kuhschellen hallt über das ganze Gelände beim Festzelt. Es ist sonnig und trocken, tausende Besucher verfolgen die Viehscheid, wie es in Pfronten heißt. Die Stimmung unter den Hirten und Treibern ist gut. Doch es gibt ein Thema, das zuletzt für viel Aufregung gesorgt hat und nicht nur an diesem Tag auch die Pfrontener beschäftigt: der Wolf. Ganz in der Nähe, in Wertach, hat er kürzlich zugeschlagen. „In unserem dicht beweideten Gebiet hat der Wolf keinen Platz. Da gibt es...

  • Pfronten
  • 10.09.18
Landwirte fürchten, dass die entspannte Sommerfrische für ihre Jungrinder durch den Wolf gefährdet wird. Ein Landwirt hat seine Schumpen bereits vorzeitig ins Tal geholt.
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Raubtier
Sorge vor dem Wolf: Landwirt holt Rinder früher von der Alp

Der Wolf geht um auf den Alpweiden im Allgäu. Und er macht Angst. „Ein Landwirt hat schon seine acht Jungrinder abgezogen“, bestätigt Dr. Michael Honisch, Geschäftsführer des Alpwirtschaftlichen Vereins. Auch der Eggenthaler Landwirt Manfred Ferling möchte nächstes Jahr seine Jungtiere nicht mehr zur Sommerfrische ins Oberallgäu bringen: Innerhalb weniger Wochen seien zwei seiner Tiere an der gleichen Stelle bei Bad Hindelang nachts in den Abgrund gehetzt worden. Er vermutet von einem oder gar...

  • Bad Hindelang
  • 01.09.18
Am Auslauf eines Abhangs lag dieses Kalb mit einem offenen Beinbruch. Der Alphirte vermutet, dass es – und weitere drei Tiere – durch einen Wolf in Panik geraten – den Abhang hinunterstürzte. Es musste notgeschlachtet werden.
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Alpwirtschaft
Vier Jungrinder stürzen bei Bad Hindelang in den Abgrund: Hirte vermutet einen Wolfsangriff

In den Tod gehetzt wurden drei Kälber, die auf einer Alpe im Gemeindegebiet von Bad Hindelang den Sommer über verbringen. Alphirte Franz-Josef Höß vermutet, dass es ein Wolf war, der nachts unter dem Stacheldrahtzaun durchkroch und die Tiere jagte. Ein Sprecher des LFU (Landesamt für Umwelt) bestätigt, dass Haar- und Kotproben untersucht werden, um festzustellen, ob die Kälber Opfer eines Wolfsangriffs wurden. Am Sonntagmorgen bei seiner täglichen Morgenkontrolle, entdeckte Höß, dass mehrere...

  • Bad Hindelang
  • 30.08.18
Alexandra Hauf und ihre Tochter Magdalena vermuten, dass ein Wolf ihre Schafe gerissen hat.
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Raubtier
Drei Schafe in Immenstadt gerissen: War es wieder der Wolf?

Für Schafhalterin Alexandra Hauf besteht kein Zweifel: „Das war der Wolf.“ Drei ihrer 13 Schafe wurden in der Nacht zum Montag oder am Vormittag gerissen und ausgeweidet. Die Kadaver haben Haufs am Nachmittag auf der Wiese und im benachbarten Wald gefunden. „Wir haben uns kaum noch getraut, in den Wald zu gehen“, sagt die Nebenerwerbslandwirtin. Die neun Monate alten Lämmer „Blacky“ und „Flecky“ sind tot. Der ebenfalls gerissene halbjährige Bock habe noch keinen Namen gehabt, erzählt die...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 29.08.18
Hat ein Wolf drei Schafe im Bregenzer Wald gerissen? Eine DNA-Analyse soll jetzt Klarheit bringen.
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Tiere
Verdacht: Wolf hat drei Schafe im Bregenzer Wald gerissen

Ein Wolf hat offenbar auf einer Alpe im vorderen Bregenzerwald mehrere Schafe gerissen. Das nimmt der Landeswildbiologe Hubert Schatz an. Grund sind die Spuren an drei getöteten Tieren. Schatz schließt nicht aus, dass es sich dabei um den Wolf handelt, der im Oberallgäu mehrere Tiere gerissen hat. Die drei Nutztiere weideten auf einer Alp im vorderen Bregenzerwald. Wo genau haben die Behörden nicht bekannt gegeben. Der Bereich erstreckt sich von Sulzberg über Alberschwende bis Sibratsgfäll,...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 25.08.18
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