Special Wölfe im Allgäu SPECIAL
Wölfe im Allgäu

Alles zum Thema Wolf

Beiträge zum Thema Wolf

Lokales
Symbolbild

Beschluss
Wolf im Allgäu: Bundeskabinett will Abschuss in bestimmten Fällen freigeben

Mehrere Rinder, Schafe und Rehe wurden 2018 vermutlich durch Wölfe im Allgäu getötet. Was von einigen Vertretern aus Landwirtschaft und Tourismus seit dem gefordert wird, soll nun durch die Bundesregierung erleichtert werden. Wie das ZDF berichtet, hat das Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Abschuss von Wölfen in Deutschland erleichtern soll. Laut ZDF sollen Wölfe in Zukunft auch dann zum Abschuss freigegeben werden, wenn sie "ernste Schäden" für den Halter der...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 23.05.19
  • 889× gelesen
Lokales
Symbolbild. Die Alpsaison beginnt im Laufe dieses Monats, in höheren Lagen erst später.

Landwirtschaft
Im Mai beginnt die Alpsaison: Rund 30.000 Tiere auf Allgäuer Alpen

Noch liegt in den höheren Lagen der Allgäuer Alpen überdurchschnittlich viel Schnee. Und doch beginnt weiter unten in diesem Monat der Alpsommer. Beim Alpwirtschaftlichen Verein Allgäu (AVA) sind insgesamt 696 Alpen gelistet, davon die meisten im Oberallgäu. Nur 30 gibt es im Landkreis Ostallgäu, 29 im Kreis Lindau. 170 Betriebe verfügen über eine Konzession, um Wanderer und Mountainbiker bewirtschaften zu dürfen. Die Auftriebszahlen sind seit Jahren in etwa stabil. „Die Sorgen unter den...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 15.05.19
  • 549× gelesen
Allgäu
Symbolbild. Im Bregenzer Wald gibt es den Verdacht, dass ein Wolf ein Reh gerissen haben könnte.

DNA-Analyse
Verdacht: Wolf hat bei Schönenbach im Bregenzerwald ein Reh gerissen

Ein Wolf soll bei Schönenbach im Bregenzerwald eine Rehgeiß gerissen haben: „Ich habe aufgrund der Spuren keinen Zweifel daran, dass es so gewesen ist“, sagt der Vorarlberger Landeswildbiologe Hubert Schatz, der das getötete Tier angeschaut hat. Doch noch ist es nur ein Verdacht, eine DNA-Analyse soll jetzt Gewissheit bringen. Die Uni Wien macht diese Untersuchung. Mit einem Ergebnis ist laut Schatz in drei bis vier Wochen zu rechnen. Mehr über das Thema erfahren Sie in der...

  • Oberstdorf
  • 25.04.19
  • 1.770× gelesen
Lokales
Symbolbild

Wolf
Ostallgäuer Jäger finden klare Worte: „Dieser Alpenraum verträgt keinen Wolf mehr“

„Für Jäger und Landwirte ist der Wolf eine Katastrophe.“ Isabel Koch, Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) fand bei der Hegeschau am Wochenende in Schwangau klare Worte, wenn es um die Rückkehr des großen Raubtiers geht. „Isegrim taucht nach über 150 Jahren in einer dicht besiedelten, intensiv bewirtschafteten und touristisch weit erschlossenen Landschaft wieder auf“, gab sie zu bedenken. Dieser Alpenraum vertrage keinen Wolf mehr – und keine romantische...

  • Füssen
  • 08.04.19
  • 15.534× gelesen
  •  4
Allgäu
Viehscheid in Wengen.

Androhung
Mitgliederversammlung des Alpwirtschaftlichen Vereins Allgäu: Keine Viehscheide wegen Wolf?

Der Wolf, die Agrarpolitik und die Herausforderungen, die die vielen Touristen in den Bergen mit sich bringen: Das waren die Hauptthemen, die am Sonntag bei der Mitgliederversammlung des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu (AVA) im Saal der Fischener „Fiskina“ zur Sprache kamen. Dabei wurde erneut eine Androhung laut, die schon im vergangenen Jahr im Raum gestanden hatte: Sollte es in Sachen Wolf keine Einigung mit den Behörden geben, behalten sich die Bergbauern vor, die Viehscheide ohne...

  • Oberstdorf
  • 01.04.19
  • 5.532× gelesen
  •  2
Lokales
Symbolbild

Wolf
Gerissener Rehbock bei Nesselwang: Wolfriss wahrscheinlich

Mitte Februar hat ein Jäger einen gerissenen Rehbock bei Nesselwang entdeckt. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sollen die Untersuchungen auf einen Wolfsriss hindeuten. Das bisherige Ergebnis sei aber laut BR nicht eindeutig.  Die Genproben wurden in zwei Laboren untersucht. Während eines eindeutig einen Wolf identifizierte, wies das Landesamt für Umwelt in München lediglich die Spuren eines Hundes nach - für den Jäger wenig überraschend, da sein Hund in Kontakt mit dem Rehkadaver...

  • Nesselwang
  • 01.04.19
  • 3.552× gelesen
  •  1
Allgäu

Weidetiere
Staatsregierung stellt "Aktionsplan Wolf" vor: In Ausnahmefällen darf geschossen werden

Seit Montagfrüh ist der neue "Aktionsplan Wolf" auf der Webseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt online. Auf 62 Seiten soll das lang erwartete Skript den Umgang mit einer zunehmenden Anzahl von Wölfen in Bayern regeln und auftretende Konflikte minimieren. Der strenge Artenschutz beim Wolf und die Belange der Weidewirtschaft sollen dadurch vereint werden.  Im Sommer 2018 wurden im Allgäu mehrere Weidetiere von einem oder auch mehreren Wölfen gerissen. Alpbauern fordern deshalb...

  • Kempten
  • 11.03.19
  • 1.448× gelesen
  •  1
  •  1
Allgäu
Der Wolf: Ein großes Thema auf den Allgäuer Faschingsumzügen.
4 Bilder

Gesellschaft
Der Wolf beschäftigt die Allgäuer: Großes Thema auf Faschingsumzügen

Mehrere Tiere hat ein Wolf im vergangenen Sommer im Oberallgäu gerissen, ein Artgenosse hat im Ostallgäu ein Kalb und eine Mutterkuh getötet. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Bauernverband, der Alpwirtschaftliche Verein Allgäu und Vertreter der Tourismusbranche haben eine Abschussgenehmigung von der Regierung von Schwaben gefordert, die bisher aber nicht erteilt wurde. Dass das Thema die Allgäuer Bürger und Landwirte beschäftigt, wird jüngst nochmals bei Faschingsumzügen deutlich....

  • Oberstdorf
  • 04.03.19
  • 3.560× gelesen
  •  1
Allgäu

Tierwelt
Es bleibt dabei: Keine Abschuss-Genehmigung für Wolf im Allgäu

Mehrere Tiere hat ein Wolf im Sommer im Oberallgäu gerissen, ein Artgenosse hat im Ostallgäu ein Kalb und eine Mutterkuh getötet. Bereits im September haben der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Bauernverband, der Alpwirtschaftliche Verein Allgäu und Vertreter der Tourismusbranche die Regierung von Schwaben zum Handeln aufgefordert. In einem Schreiben wiesen sie auf die „dringend notwendige Genehmigung der Entnahme von Schadwölfen im Allgäuer Raum“ hin. Eine Antwort haben sie monatelang...

  • Kempten
  • 13.02.19
  • 4.086× gelesen
Lokales
Archivfoto: Genetische Spuren eines Wolfs wurden an einem toten Kalb südlich von Marktoberdorf gefunden.

DNA-Spuren
Nach totem Kalb bei Marktoberdorf: Landrätin fordert „wolfsfreie Zonen“

Nachdem an einem toten Kalb bei Marktoberdorf Spuren eines Wolfes gefunden wurden, fordert die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker nun „wolfsfreie Zonen“. Diese müssten festgelegt werden, bevor die Weidehaltung im Frühjahr beginnt. Der nachgewiesene Fall ist der erste im Landkreis. Bei Analysen des Landesamts für Umwelt (LfU) wurden an einem Ende Oktober getöteten Kalb in Hummeratsried DNA-Spuren des Raubtiers festgestellt. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der...

  • Marktoberdorf
  • 29.01.19
  • 2.216× gelesen
Lokales
Bad Hindelang erarbeitet Vorschläge zum Schutz des Raubtiers und der Alpwirtschaft.

Lösungssuche
Bad Hindelang erarbeitet Vorschläge zum Schutz von Wolf und Alpwirtschaft

Weg von den Emotionen hin zu einer pragmatischen Lösung. Das ist Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel in Bad Hindelang wichtig, wenn es um das Thema Wolf und Alpwirtschaft geht. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, sich einer Stellungnahme von Professor Werner Bätzing anzuschließen und ein Konzept auszuarbeiten. Der Experte für Naturschutzrecht schlägt „eine sachpragmatische Lösung“ vor, sowohl zum Schutz des Wolfs als auch zum Erhalt der Alpwirtschaft. In Bätzings Stellungnahme heißt es, dass...

  • Bad Hindelang
  • 11.12.18
  • 684× gelesen
Lokales
Oliver Kunz, Bürgermeister von Rettenberg, fordert Vereinfachung der Entnahme von Wölfen

Wolf
Bürgermeister von Rettenberg: "Entnahme von einzelnen Wölfen muss ermöglicht werden"

Das Allgäu diskutiert weiter kontrovers über das Thema Wolf. Oliver Kunz, Bürgermeister von Rettenberg und Kreisvorsitzender im Kreisverband Oberallgäu des des Bayerischen Gemeindetages, hat jetzt in einem Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder die Lockerung des Bundesnaturschutzgesetzes gefordert.  Für die Oberallgäuer Landwirte und die gesamte Alpwirtschaft sei die Gefahr besonders groß. Die Oberallgäuer Landwirte würden mit ihrer Arbeit die Landschaft pflegen,...

  • Rettenberg
  • 06.12.18
  • 1.052× gelesen
  •  1
Allgäu
Das LfU untersucht derzeit, ob ein Wolf ein Kalb südlich von Marktoberdorf gerissen hat.

Wolf
Kalb bei Marktoberdorf gerissen? - DNA-Untersuchungen laufen

Südlich von Marktoberdorf ist Ende Oktober der Kadaver eines Kalbes entdeckt worden, die Mutterkuh wurde durch den Besitzer ebenfalls tot aufgefunden. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) prüfe man derzeit, ob die Tiere durch einen Wolf gerissen, bzw. getötet wurden. "Das Kalb war weitestgehend aufgefressen", so eine Sprecherin des LfU. Vor Ort seien durch einen Veterinär Proben entnommen worden. Die genetische Untersuchung werde in rund zwei Wochen abgeschlossen sein,...

  • Marktoberdorf
  • 05.11.18
  • 2.981× gelesen
Allgäu
Bei Marktoberdorf wurde ein Reh gerissen. Ein Wolf war es nicht. (Symbolbild)

DNA-Beweis
Getötetes Reh in Marktoberdorf: Es war kein Wolf

Das Mitte September bei Marktoberdorf gerissene Rehkitz ist nicht durch einen Wolf getötet worden. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis der DNA-Untersuchung konnten laut Landesamt für Umwelt (LfU) an dem getöteten Tier keine Spuren nachgewiesen werden, die auf einen Wolf hindeuten. Ein Pilzsammler hatte das tote Rehkitz bei Bertoldshofen (Ortsteil von Marktoberdorf) gefunden und den Revierpächter informiert. Laut einem LfU-Sprecher wurden die Proben auf Spuren eines Wolfs oder Hundes...

  • Marktoberdorf
  • 27.10.18
  • 7.348× gelesen
Allgäu
Mit einem Meterstab zeigte Schwabens Bauernverbands-Präsident Alfred Enderle (stehend), wie hoch Elektrozäune zum Schutz von Weidetieren vor dem Wolf laut Vorschriften mindestens sein müssten – in seinen Augen viel zu wenig. Über das Raubtier und die Folgen für die Alpwirtschaft diskutierten außerdem Wildbiologe Henning Werth (Zweiter von links), der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz (Dritter von links), der Schweizer Wolfsexperte Dr. Georg Brosi (Mitte) und Dr. Christian Barth, Amtsleiter des Bayerischen Umweltministeriums (Dritter von rechts). Die Veranstaltung moderierten Markus Raffler, stellvertretender Redaktionsleiter unserer Zeitung (links), und Redakteur Ulrich Weigel (rechts).

Wolf
Podiumsdiskussion „Der Wolf im Allgäu“ in Sonthofen: Es bleibt bei der Einzelfall-Entscheidung

Schießen oder schützen? Dr. Christian Barth, Amtsleiter des Bayerischen Umweltministeriums, sieht die Sachlage so: Überwindet ein Wolf einen Herdenschutz und bleibt er in der Gegend, darf er abgeschossen werden. Das sei nicht akzeptabel, kontern der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz sowie Vertreter von Landwirtschaft und Jagd. Sie fordern, das ganze Oberallgäu zur wolfsfreien Zone zu erklären, in der das Raubtier erlegt werden darf. Auch um diese beiden Extrempositionen ging es bei der...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 26.10.18
  • 1.326× gelesen
Lokales
Wolf oder Wild: Die Oberallgäuer Jäger sehen schwarz für das Rotwild, falls der Wolf wieder in Rudeln im Allgäu heimisch wird. Deshalb fordern sie, das Oberallgäu zur "wolfsfreien Zone" zu erklären.

Wolf
Oberallgäuer Jäger: „Das Oberallgäu muss wolfsfreie Zone werden“

Der Wolf war das beherrschende Thema bei der Hegeschau des Kreisjagdverbands Oberallgäu in Fischen. Und die Forderung der Oberallgäuer Jäger war eindeutig: „Das Oberallgäu muss zur wolfsfreien Zone erklärt werden“, sagte Fürst Erich von Waldburg-Zeil, Vorsitzender der Hochwildhegegemeinschaft Sonthofen. Auch der Vorsitzende des Kreisjagdverbands, Heinrich Schwarz, forderte, den Schutzstatus des Raubtiers herabzusetzen, damit es geschossen werden darf: „Wie beim Biber muss beim Wolf die...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 22.10.18
  • 7.936× gelesen
  •  2
Allgäu
Hat ein Wolf ein Rehkitz im Ostallgäu gerissen?

DNA-Analyse
Hat der Wolf ein Rehkitz in Marktoberdorf gerissen?

Das Landesamt für Umwelt (LfU) prüft derzeit, ob vergangene Woche ein Wolf bei Marktoberdorf ein Rehkitz gerissen hat. Wie eine Sprecherin des LfU auf Anfrage der Allgäuer Zeitung mitteilte, wurde der Fall durch ein Mitglied des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort dokumentiert. Am Kadaver des Tieres untersuchte der Experte Spuren, nahm genetische Proben und schickte sie an das nationale Referenzlabor zur Analyse. Mit einem Ergebnis ist in etwa zwei Wochen zu rechnen. Ein Pilzsammler hatte...

  • Marktoberdorf
  • 26.09.18
  • 5.683× gelesen
Lokales
Es war längere Zeit unklar, wo genau Bergwanderer beim Abstieg vom Siplingerkopf diesen Wolf fotografiert haben.

Tier
Rätsel gelüftet: Wolfsfoto entstand im Autal bei Gunzesried

Ende August haben Bergwanderer bei einer Tour am Siplingerkopf einen Wolf fotografiert. Mehrere Wochen lang herrschte Unklarheit, wo genau die Aufnahme entstand. Denn das Paar hatte das Foto ohne Ortsangabe auf einer Bergsteiger-Seite im Internet veröffentlicht und nur einen Spitznamen („Bergblümchen“) angegeben. Dadurch war eine Nachfrage nicht einfach möglich. Mittlerweile konnte die Redaktion der Allgäuer Zeitung einen Kontakt zu „Bergblümchen“ knüpfen. Jetzt ist klar: Das Foto mit dem...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 19.09.18
  • 12.115× gelesen
Allgäu
Allgäuer Bauern demonstrieren in Wertach gegen den Wolf
39 Bilder

Bildergalerie
Allgäuer Bauern demonstrieren in Wertach gegen den Wolf

Knapp 300 Allgäuer Landwirte haben am Sonntag in Wertach demonstriert. Sie befürchten, dass der Wolf ihrer Landwirtschaft schadet, und möchten den Wolf daher nicht im Allgäu haben. Zur Kundgebung vor Ort waren unter anderem auch Politiker wie der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag Thomas Kreuzer und der Allgäuer Landtagsabgeordnete Eric Beißwenger (CSU). Im Anschluss an die Kundgebung...

  • Kempten
  • 16.09.18
  • 8.362× gelesen
Allgäu
Mahnfeuer gegen den Wolf lodern im Oberallgäu
3 Bilder

Aktion
Mahnfeuer gegen den Wolf lodern im Oberallgäu

Fast wie am Funkensonntag ... nur aus ernstem Anlass: Mit zahlreichen Mahnfeuern haben Allgäuer Landwirte Samstagabend auf die Probleme mit dem Raubtier Wolf hingewiesen. Bei der zentralen Veranstaltung auf der Elleg-Höhe bei Wertach forderten Vertreter der Land-/Alpwirtschaft und Oberallgäuer Politik die Politiker in München zum Handeln auf. Die Mahnfeuer-Aktion lief am Samstag in sieben europäischen Ländern. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Allgäuer...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 15.09.18
  • 10.501× gelesen
Lokales
Landwirte erhalten für gerissene Tiere den üblichen Marktwert.

Ausgleichszahlungen
Schaden durch Wolfsangriff: Allgäuer Bauern erhalten für getötete Tiere nur den Wirtschaftswert

Auch wenn Landwirte für vom Wolf gerissene Tiere Schadensersatz erhalten – die Zahlung deckt nicht zwangsläufig den Wert ab, den sie für ihren Besitzer hatten. Denn gezahlt wird nur der reelle Wirtschaftswert. Nachvollziehen lässt sich das, denkt ein Reiter an sein Pferd. Das Nutztier hätte im Alter vielleicht noch einen Schlachtwert von 2.000 Euro. Den Besitzern wird ihr vierbeiniger Freund dennoch weit mehr wert sein. Das Beispiel nennt Hans Steurer von der Allgäuer Herdebuchgesellschaft....

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 14.09.18
  • 1.679× gelesen
  •  1
Lokales
Vertreter aus Landwirtschaft, Tourismus und dem Landkreis fordern einen Abschuss des Wolfes im Oberallgäu.

Aufruf
Vertreter aus Landwirtschaft, Tourismus und Landkreis fordern Wolfsabschuss im Oberallgäu

Ein Bündnis aus Landwirtschaft, Tourismus und dem Landkreis Oberallgäu fordert die Regierung von Schwaben in einem Schreiben zum Handeln gegen den Wolf im Oberallgäu auf. Wie der Bayerische Bauernverband (BBV) in Schwaben mitteilt, verlangen die Unterzeichner, auf Basis des Bayerischen Naturschutzgesetzes das Raubtier abzuschießen. Der BBV hatte seine Mitglieder und einige Funktionäre vergangene Woche zu einer internen Veranstaltung nach Oy eingeladen. Dort untermauerten nach Angaben von...

  • Kempten
  • 13.09.18
  • 3.419× gelesen
  •  1
Allgäu
Mahnfeuer sollen "Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung zur Umkehr zu bewegen", erklärt  Franz Hage, Vorsitzender des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu e.V. (AVA)

Aktion
Wölfe im Allgäu: Alpwirtschaftlicher Verein im Allgäu ruft zu Mahnfeuern auf

Der Alpwirtschaftliche Verein im Allgäu e.V. sieht in den Wölfen eine "ernste Bedrohung für den Fortbestand der artgerechten Weidetierhaltung". Daher unterstützt er laut einer Pressemitteilung eine Aktion des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Die Aktion sieht vor, dass am Samstag, den 15. September 2018 in ganz Europa Mahnfeuer entfacht werden. Ziel der Aktion ist laut Franz Hage, dem Vorsitzenden des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu, Entscheidungsträger in Politik und...

  • Kempten
  • 12.09.18
  • 5.122× gelesen
Lokales
Die Landwirte beschäftigte vor allem ein Thema: Der Wolf, der auf dem Berg Tiere in den Tod gehetzt hat.

Alpabtrieb
Wegen Wolf: Landwirte in Bad Hindelang sorgen sich um Viehscheid

Es ist Viehscheid in Bad Hindelang. Doch gesprochen wird an diesem Tag nicht wirklich viel über die 900 Tiere aus den vier Alpen, die im Tal ihre Besitzer in Empfang nehmen. Alle reden über das eine Tier in den Bergen. Bauern, Besucher, Älpler – sie alle haben nur ein Thema: den Wolf.  Einig sind sie sich die Landwirte mit dem Vorsitzenden des Alpwirtschaftlichen Vereins Allgäu, Franz Hage: „Ich hoffe, dass die Politik jetzt endlich reagiert“, sagt er. Denn wenn die Wölfe bis zum nächsten...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 12.09.18
  • 6.481× gelesen
  •  1
Powered by Gogol Publishing 2002-2019