Special Wildtiere im Allgäu SPECIAL

Wildtiere

Beiträge zum Thema Wildtiere

Symbolbild Biber.
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Naturschutzgesetz
Biberdamm in Tussenhausen von Unbekannten beschädigt

Im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 22.05.2019 wurde der Biberdamm an der Flossach zwischen der Türkheimer Straße und der Ramminger Straße bei Tussenhausen durch einen unbekannten Täter teilweise entfernt und beschädigt. Wie das Landratsamt Unterallgäu mitteilt, war der Damm bereits mit einer Drainage versehen worden, die den Wasserstand absenkte. Trotzdem hatte es in der Vergangenheit Beschwerden gegeben. Die Durchflussmenge sei zu gering und eine Wassertretanlage, die sich im weiteren...

  • Tussenhausen
  • 29.05.19
Symbolbild. Der Verdacht, dass ein Wolf bei Schönenbach im Bregenzerwald ein Reh gerissen hat, wurde durch eine DNA-Analyse nun bestätigt.
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DNA-Analyse
Verdacht bestätigt: Wolf hat Reh in Vorarlberg gerissen

Nun steht es fest: Ein Wolf hat im Bregenzerwald eine Rehgeiß getötet. Dies habe die DNA-Analyse an der Universität Wien ergeben und damit den Verdacht bestätigt, sagt der Vorarlberger Landeswildbiologe Hubert Schatz. Ein Jagdaufseher hatte das getötete Tier bei Schönenbach entdeckt, nahe der deutsch-österreichischen Grenze. In Vorarlberg war es der dritte Wolfsriss in kurzer Zeit: Im März habe es zwei Fälle im Kloster- und im Silbertal gegeben, sagt Schatz: „Möglicherweise war es derselbe...

  • Oberstdorf
  • 25.05.19
Symbolbild
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Beschluss
Wolf im Allgäu: Bundeskabinett will Abschuss in bestimmten Fällen freigeben

Mehrere Rinder, Schafe und Rehe wurden 2018 vermutlich durch Wölfe im Allgäu getötet. Was von einigen Vertretern aus Landwirtschaft und Tourismus seit dem gefordert wird, soll nun durch die Bundesregierung erleichtert werden. Wie das ZDF berichtet, hat das Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Abschuss von Wölfen in Deutschland erleichtern soll. Laut ZDF sollen Wölfe in Zukunft auch dann zum Abschuss freigegeben werden, wenn sie "ernste Schäden" für den Halter der...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 23.05.19
Symbolbild. Die Alpsaison beginnt im Laufe dieses Monats, in höheren Lagen erst später.
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Landwirtschaft
Im Mai beginnt die Alpsaison: Rund 30.000 Tiere auf Allgäuer Alpen

Noch liegt in den höheren Lagen der Allgäuer Alpen überdurchschnittlich viel Schnee. Und doch beginnt weiter unten in diesem Monat der Alpsommer. Beim Alpwirtschaftlichen Verein Allgäu (AVA) sind insgesamt 696 Alpen gelistet, davon die meisten im Oberallgäu. Nur 30 gibt es im Landkreis Ostallgäu, 29 im Kreis Lindau. 170 Betriebe verfügen über eine Konzession, um Wanderer und Mountainbiker bewirtschaften zu dürfen. Die Auftriebszahlen sind seit Jahren in etwa stabil. „Die Sorgen unter den...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 15.05.19
Symbolbild. Im Bregenzer Wald gibt es den Verdacht, dass ein Wolf ein Reh gerissen haben könnte.
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DNA-Analyse
Verdacht: Wolf hat bei Schönenbach im Bregenzerwald ein Reh gerissen

Ein Wolf soll bei Schönenbach im Bregenzerwald eine Rehgeiß gerissen haben: „Ich habe aufgrund der Spuren keinen Zweifel daran, dass es so gewesen ist“, sagt der Vorarlberger Landeswildbiologe Hubert Schatz, der das getötete Tier angeschaut hat. Doch noch ist es nur ein Verdacht, eine DNA-Analyse soll jetzt Gewissheit bringen. Die Uni Wien macht diese Untersuchung. Mit einem Ergebnis ist laut Schatz in drei bis vier Wochen zu rechnen. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe...

  • Oberstdorf
  • 25.04.19
Symbolbild
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Wolf
Ostallgäuer Jäger finden klare Worte: „Dieser Alpenraum verträgt keinen Wolf mehr“

„Für Jäger und Landwirte ist der Wolf eine Katastrophe.“ Isabel Koch, Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) fand bei der Hegeschau am Wochenende in Schwangau klare Worte, wenn es um die Rückkehr des großen Raubtiers geht. „Isegrim taucht nach über 150 Jahren in einer dicht besiedelten, intensiv bewirtschafteten und touristisch weit erschlossenen Landschaft wieder auf“, gab sie zu bedenken. Dieser Alpenraum vertrage keinen Wolf mehr – und keine romantische...

  • Füssen
  • 08.04.19
Symbolbild
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Wolf
Gerissener Rehbock bei Nesselwang: Wolfriss wahrscheinlich

Mitte Februar hat ein Jäger einen gerissenen Rehbock bei Nesselwang entdeckt. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sollen die Untersuchungen auf einen Wolfsriss hindeuten. Das bisherige Ergebnis sei aber laut BR nicht eindeutig.  Die Genproben wurden in zwei Laboren untersucht. Während eines eindeutig einen Wolf identifizierte, wies das Landesamt für Umwelt in München lediglich die Spuren eines Hundes nach - für den Jäger wenig überraschend, da sein Hund in Kontakt mit dem Rehkadaver kam. ...

  • Nesselwang
  • 01.04.19
Die Sichtung bei Bad Hindelang ist nicht die erste Luchs-Sichtung in Süddeutschland. Schon seit Jahren sind Luchse wieder in Deutschland heimisch. Bereits in den 1970er-Jahren wurden Luchse im Bayerischen Wald angesiedelt. Seit 2005 sind auch wieder mehrere Luchse im Oberen Donautal heimisch. Trotzdem gilt er in Deutschland als stark gefährdet.
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Bildergalerie
Nach der Sichtung im Allgäu: Die wichtigsten Fakten zum Luchs

150 Jahre nachdem der letzte bayerische Luchs getötet wurde, ist er jetzt wohl zurück. Eine Wildtierkamera hat den ersten zurückgekehrten Luchs im Allgäu bei Bad Hindelang fotografiert und Experten sprechen von einer "kleinen Sensation".  Noch ist allerdings nicht bekannt, ob das Tier sich auf Dauer im Allgäu niederlassen wird. Ohne angrenzende Luchsreviere gibt es für die Raubkatze keinen Grund sich hier häuslich einzurichten. Trotzdem: Wir haben für Sie mal die wichtigsten Informationen zum...

  • Kempten
  • 26.03.19
Nach Überzeugung eines Oberallgäuer Experten zeigt dieses Foto einer Wildkamera einen Luchs im Raum Bad Hindelang.
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Natur
Nach 150 Jahren: Luchs ist wieder im Allgäu

150 Jahre lang waren die Luchse aus den Allgäuer Wäldern verschwunden, nun gibt es offenbar mindestens ein Tier: Im Raum Bad Hindelang ist nach Überzeugung von Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting ein Fotonachweis gelungen. Er spricht von einer „kleinen Sensation“. Da mehrere Rehe gerissen wurden, habe man schon länger vermutet, dass ein Luchs in der Region unterwegs ist. Ein Problem sehen darin weder der Forstbetrieb Sonthofen noch der Bund Naturschutz oder der Kreisjagdverband...

  • Bad Hindelang
  • 26.03.19
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Weidetiere
Staatsregierung stellt "Aktionsplan Wolf" vor: In Ausnahmefällen darf geschossen werden

Seit Montagfrüh ist der neue "Aktionsplan Wolf" auf der Webseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt online. Auf 62 Seiten soll das lang erwartete Skript den Umgang mit einer zunehmenden Anzahl von Wölfen in Bayern regeln und auftretende Konflikte minimieren. Der strenge Artenschutz beim Wolf und die Belange der Weidewirtschaft sollen dadurch vereint werden.  Im Sommer 2018 wurden im Allgäu mehrere Weidetiere von einem oder auch mehreren Wölfen gerissen. Alpbauern fordern deshalb wolfsfreie...

  • Kempten
  • 11.03.19
Der Wolf: Ein großes Thema auf den Allgäuer Faschingsumzügen.
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Gesellschaft
Der Wolf beschäftigt die Allgäuer: Großes Thema auf Faschingsumzügen

Mehrere Tiere hat ein Wolf im vergangenen Sommer im Oberallgäu gerissen, ein Artgenosse hat im Ostallgäu ein Kalb und eine Mutterkuh getötet. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Bauernverband, der Alpwirtschaftliche Verein Allgäu und Vertreter der Tourismusbranche haben eine Abschussgenehmigung von der Regierung von Schwaben gefordert, die bisher aber nicht erteilt wurde. Dass das Thema die Allgäuer Bürger und Landwirte beschäftigt, wird jüngst nochmals bei Faschingsumzügen deutlich....

  • Oberstdorf
  • 04.03.19
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Tierwelt
Es bleibt dabei: Keine Abschuss-Genehmigung für Wolf im Allgäu

Mehrere Tiere hat ein Wolf im Sommer im Oberallgäu gerissen, ein Artgenosse hat im Ostallgäu ein Kalb und eine Mutterkuh getötet. Bereits im September haben der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz, der Bauernverband, der Alpwirtschaftliche Verein Allgäu und Vertreter der Tourismusbranche die Regierung von Schwaben zum Handeln aufgefordert. In einem Schreiben wiesen sie auf die „dringend notwendige Genehmigung der Entnahme von Schadwölfen im Allgäuer Raum“ hin. Eine Antwort haben sie monatelang...

  • Kempten
  • 13.02.19
Symbolbild: Binnen einer Woche hat ein Hund bei Riedholz zwei Rehe gerissen. Der Revierpächter hat die Fälle angezeigt und appelliert an die Vernunft des Besitzers. Dem Vierbeiner macht er keine Vorwürfe.
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Jagd
Zwei Rehe innerhalb einer Woche bei Maierhöfen von Hund gerissen

Zweimal innerhalb einer Woche hat ein Hund bei Riedholz im Bereich des ehemaligen Kugellifts ein Reh gerissen. „Die Tiere müssen brutal gelitten haben“, sagt Revierinhaber Dieter Immekus. Den erfahrenen Jäger hatte eine Zeugin jedes Mal hinzugerufen. Das Tier hat helles Fell, ist etwa mittelgroß und trug einen Brustgurt samt blauem Dreieckstuch. So hat es die Zeugin der Polizei geschildert. Immekus zeigte die Vorfälle bei der Polizei an und hofft, dass noch mehr Menschen aufmerksam sind. Denn...

  • Maierhöfen
  • 07.02.19
Bei Marktoberdorf wurde ein Reh gerissen. Ein Wolf war es nicht. (Symbolbild)
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DNA-Beweis
Getötetes Reh in Marktoberdorf: Es war kein Wolf

Das Mitte September bei Marktoberdorf gerissene Rehkitz ist nicht durch einen Wolf getötet worden. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis der DNA-Untersuchung konnten laut Landesamt für Umwelt (LfU) an dem getöteten Tier keine Spuren nachgewiesen werden, die auf einen Wolf hindeuten. Ein Pilzsammler hatte das tote Rehkitz bei Bertoldshofen (Ortsteil von Marktoberdorf) gefunden und den Revierpächter informiert. Laut einem LfU-Sprecher wurden die Proben auf Spuren eines Wolfs oder Hundes untersucht....

  • Marktoberdorf
  • 27.10.18
Auf Zweisamkeit ist das Rehwild derzeit aus. Noch bis etwa Mitte August befinden sich die Tiere in der Paarungszeit. Blind vor Liebe und hormongesteuert rennen sie dabei schon mal kopflos über die nächste Straße und stellen so eine Gefahr für sich und für Kraftfahrer dar.
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Paarung
Rehe in der Brunftzeit: Erhöhtes Risiko für Wildunfälle im Ostallgäu

Wild zur Sache geht es in diesen Tagen beim Rehwild im Ostallgäu. Bis etwa Mitte August stecken die Tiere mitten in der Paarungszeit, und diese Brunft läuft alles andere als still und heimlich ab. Vielerorts lassen sich die Rehe jetzt bei der Brautschau beobachten. „Die Rehe sind jetzt besonders aktiv unterwegs und oft auch tagsüber zu sehen“, erklärt Isabel Koch vom Bayerischen Jagdverbandes im Ostallgäu. Kraftfahrer müssen jetzt besonders aufpassen. Da Liebe bekanntlich blind macht – oder...

  • Marktoberdorf
  • 08.08.18
Die Aufnahmen aus der Wildkamera von Ludwig Hane zeigen eine Dachsfamilie mit einem Elterntier und zwei Jungdachsen, erklärt Rudolf Fritze, Vorsitzender des Kreisjagdverbands. Sie sind in Röthenbacher Gärten auf Nahrungssuche – und lassen sich dabei auch nicht von ausgelegtem Hasengitter stoppen.
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Wildtiere
Dachse graben Gärten in Röthenbach um

Ludwig Hane bekommt nachts ungebetene Besucher. Sie schleichen ums Haus des Röthenbachers und machen auf Nahrungssuche vor nichts Halt: Weder Maschendrahtgitter noch sonst etwas, das Hane zur Abschreckung ausprobiert hatte, stört die Dachse. Und sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung: Erdhaufen reiht sich an Erdhaufen, Furchen, Löcher, der ganze Garten ist umgegraben. Hane ist mit dem Problem nicht allein. Auch viele Gärten der Nachbarn suchen die marderartigen Tiere heim. Aber gegen die...

  • Röthenbach im Allgäu
  • 28.07.18
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Natur
Immer mehr Füchse im Oberallgäu verlieren die Scheu

Ein Fuchs, der auf dem Balkon in einem Sessel ein Nickerchen macht: 'Es kommt immer wieder vor, dass es sich ein Fuchs in der Nähe von Menschen gemütlich macht', sagt Heinrich Schwarz, Vorsitzender des Kreisjagdverbands Oberallgäu. Aber selten kommen Wildtiere dem Menschen so nahe wie . Als die Kemptenerin durch die Fensterscheibe blickt, sieht sie einen Fuchs, das sich auf einem Sessel mitten auf ihrem Balkon rekelt. Wie kommt es, dass das Tier nicht scheu ist? Jäger Schwarz vermutet, dass der...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 21.10.16
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Tierfreunde
Von Menschen adoptiert: Rehkitz-Waise Ricki fühlt sich wohl in Gestratzer Haushalt

Große Kulleraugen, zarte, grazile Bewegungen: Unwillkürlich denkt man an Bambi, den Disney-Film über ein Rehkitz. Ricki löst Gefühle aus. Besonders bei Raimund Veser (53) und seiner Lebensgefährtin Michaela Nobis aus Gestratz im Westallgäu. Die beiden haben das Rehkitz sozusagen adoptiert. Und Parallelen zu Bambi sehen sie oft. "Wenn Bambi im Film einen Schmetterling sieht, ist es total interessiert, rennt ihm hinterher und will sogar mit dem Schmetterling spielen. Und das macht Ricki auch."...

  • Kaufbeuren
  • 13.10.16
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Umwelt
Wildschweinpopulation im Raum Wangen könnte zum Problem werden

Die Wildschweine im Raum Wangen dürften laut dem Wangener Hegeringleiter und Kreisjägermeister Peter Lutz dieses Jahr erneut mehr werden. Als Grund sieht er milde Winter und das gestiegene Nahrungsangebot. Das Problem: Mehr Schwarzwild könnte auch mehr Flurschäden bedeuten. Das kann Landwirten und Jägern teuer zu stehen kommen. Im Landkreis Lindau hingegen bereitet das Schwarzwild noch keine Sorgen, erklärt Rudolf Fritze, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes. Hier kommen die Sauen lediglich als...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 21.06.16
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Tierseuche
Die Krankheiten Staupe und Räude treten bei Füchsen im Landkreis Lindau vermehrt auf

Vermehrt haben Jäger und Bürger auffällige Verhaltens- sowie Hautveränderungen bei Füchsen im Landkreis Lindau gemeldet. Der Verdacht hat sich nun bestätigt: Staupe. Der hochansteckende Virus ist aber nicht die einzige Krankheit, mit der die Füchse in der Region derzeit zu kämpfen haben. Die Räude, ein Befall mit Milben, ist laut Landratsamt ebenfalls ein Problem. Zudem sind viele Tiere mit dem Fuchsbandwurm infiziert. Für den Menschen besteht keine große Gefahr, geben Landratsamt und Jäger...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 12.02.16
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Tiere
Die Wildkatze ist zurück im Allgäu

Von einer 'sensationellen Nachricht' spricht Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter von den Bayerischen Staatsforsten im Unterallgäuer Ottobeuren. In sein Revier bei Memmingen ist die Wildkatze zurückgekehrt. Im Rahmen des Projekts 'Aktionsplan Wildkatze' waren in den Staatswäldern zwischen Memmingen und Babenhausen 70 Lockstöcke mit Baldrian aufgestellt worden. Von dem Geruch werden Wildkatzen in der Paarungszeit magisch angezogen. wurden gesammelt und jetzt analysiert. DNA-Untersuchungen...

  • Memmingen
  • 08.12.15
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Wald
Streit um Verbiss-Schäden an Bäumen im Unterallgäu

Forst-Experte: 'Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen.' Jäger-Vorsitzender kritisiert Gutachten Wildtiere richten in Unterallgäuer Wäldern durch Verbiss noch immer zu hohen Schaden an: Zu diesem Ergebnis kommt Forstbereichsleiter Rainer Nützel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Mindelheim in einem Gutachten, das sich mit der Verjüngung der Wälder befasst. Von 'hervorragenden Werten' spricht dagegen Andreas Ruepp, Vorsitzender der Memminger Jäger-Kreisgruppe, und reagiert...

  • Mindelheim
  • 23.11.15
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Tierschutzgesetz
Kaufbeuren: Kein Verbot für Zirkusse mit Wildtieren

Zirkusse mit Wildtieren dürfen weiterhin auf öffentlichen Flächen in Kaufbeuren ihre Zelte aufschlagen. Einen entsprechenden Beschluss traf der Verwaltungsausschuss des Stadtrates gestern Abend mit 10 zu 3 Stimmen. Damit erteilte das Gremium einem Antrag der Kaufbeurer Initiative (KI) eine Absage, die sogenannten fahrenden Zirkussen mit Löwen, Nashörnern, Elefanten und anderen Wildtieren keinen städtischen Grund mehr für ihre Gastspiele zur Verfügung stellen wollte. Der Grund seien häufige...

  • Kempten
  • 07.07.15
1.143×

Natur
Wolf, Bär und Luchs: Werden große Raubtiere wieder im Allgäu heimisch?

Einst wurden die 'großen Beutegreifer' im Allgäu gejagt und ausgerottet. Die Menschen fürchteten sich vor ihnen. Die Aufregung war groß, als vor knapp einem halben Jahr südlich von Oberstdorf ein Wolf gesichtet wurde. Denn seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt Isegrim in der Region als ausgerottet. Die Menschen hatten ihn gefürchtet und bejagt. Tatsache ist: Der Wolf ist auf dem Vormarsch und laut Diplom-Biologe Henning Werth, Gebietsbetreuer im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen...

  • Kempten
  • 15.11.14
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