Wasenmoos

Beiträge zum Thema Wasenmoos

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Baugebiet
Streit um Wasenmoos in Füssen nach Jahren beendet

Es hat Jahrzehnte gedauert – doch nun ist der Streit um die Schwarzbauten im Wasenmoos in Füssen endgültig beendet: Inzwischen haben auch die letzten Eigentümer den vom Landratsamt Ostallgäu angebotenen Vertrag unterschrieben. Bis Ende 2026 müssen sie ihre Häuser räumen und abreißen. 'Damit können wir das Kapitel nach über 50 Jahren schließen', zeigte sich Landrat Johann Fleschhut gestern erleichtert. Erst im Juli hatten Eigentümer und Kreisbehörde einen Kompromiss gefunden, dem am Ende alle...

  • Füssen
  • 18.11.13

Wasenmooskonflikt
Endlich eine Kompromisslösung: die jahrzehntelangen Diskussionen um Schwarzbauten im Wasenmoos

Es war kurz nach dem Ende des 2. Welkriegs, da entstanden im Wasenmoos bei Füssen zahlreiche Gebäude - allerdings ohne notwendige Baugenehmigung. Ein Problem, das bis zuletzt andauerte. Denn seit Jahrzehnten wird diskutiert und debattiert, wie mit den Schwarzbauten umgegangen werden soll. Mit Beginn des Ausbaus der A7 bei Füssen kam wieder Schwung in die Angelegenheit. Das Landratsamt hatte die Beseitigung der Gebäude verfügt, doch die Wasenmoosler wehrten sich - auch der Rechtsweg wurde...

  • Füssen
  • 18.11.13
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Füssen
Landratsamt will letzte Schwarzbauten-Fälle vor Gericht klären

Im Streit um die Schwarzbauten im Füssener Wasenmoos hat das Landratsamt jetzt in den noch offenen Fällen einen Mediationsvorschlag abgelehnt. Wie die Allgäuer Zeitung heute berichtet, hatten 28 Schwarzbauer dem Landratsamt eine gütliche Einigung vorgeschlagen, um ihre Bauten vor dem Abriss zu bewahren. Die Behörde ist allerdings zu keinem weiteren Kompromiss bereit und will die letzten Fälle nun vor Gericht klären.Nach dem Krieg sind im Füssener Wasenmoos viele Hütten, aber auch ganze...

  • Kempten
  • 13.07.11
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Füssen
Streit um Füssener Wasenmoos wohl bald geklärt

Im Streit um die Schwarzbauten im Füssener Wasenmoos wird vorraussichtlich bis Ende des Monats endgültige Klarheit herrschen. Nachdem die Frist für die Eigentümer, sich für einen öffentlich rechtlichen Vertrag zu entscheiden bereits im vergangenen Jahr abgelaufen war, konnte das Ostallgäuer Landratsamt bisher für gut die Hälfte der Fälle eine Vertragslösung oder Beseitigung der Anlagen erreichen, so Landrat Johann Fleschhut. Von den 80 Fällen hatten 37 Eigentümer den öffentlich-rechtlichen...

  • Kempten
  • 22.03.11
27×

Wasenmoos
Wasenmoos: Laut Landratsamt Hälfte der Fälle gelöst

Jetzt kommt Bewegung ins Wasenmoos Im Schwarzbaugebiet Wasenmoos bei Füssen ist einiges in Bewegung geraten. Etliche bauliche Anlagen, die ohne Genehmigung errichtet wurden - vom Zaun über Anbauten oder ganze Häuschen -, werden in den kommenden Jahren abgerissen. Darauf haben sich Landratsamt und Eigentümer verständigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei der Hälfte von 80 Fällen, die die Kreisbehörde bisher behandelt hat, habe man Vertragslösungen oder bereits die Beseitigung der Anlagen...

  • Füssen
  • 12.03.11
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Landratsämter
Schwarzbau kein Kavaliersdelikt

Regelmäßig wird im Allgäu ohne Genehmigung gebaut - Füssener Wasenmoos aber einmalig in Bayern Einen vergleichbaren Fall von illegalem Bauboom gibt es nirgends in Bayern: seit 1933 sind im Wasenmoos - einem moorigen Waldgebiet westlich von Füssen - weit über 100 Schwarzbauten errichtet worden, vom Zaun bis zum Hauptwohnsitz. Bereits seit Jahrzehnten versucht das Ostallgäuer Landratsamt, dagegen vorzugehen. 2009 wurde schließlich ein Konzept erstellt, das den Bewohnern Übergangsfristen von bis...

  • Kempten
  • 22.02.11
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Wasenmoos
Nun wird Abbruch angeordnet

Behörde verschickt Bescheide - Schäfer: Großteil will klagen Mit dem neuen Jahr geht auch der Dauerstreit um die Schwarzbauten im Wasenmoos in eine neue Runde: Betroffene, die keine öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Restnutzungsdauer ihrer Baulichkeiten unterzeichnen wollen, werden laut Landrat Johann Fleschhut ab der zweiten Februarhälfte eine Beseitigungsanordnung erhalten. Von da an läuft eine Abbruchfrist von sechs bis zwölf, in Einzelfällen sogar 24 Monaten. Landrat: 25...

  • Füssen
  • 08.02.11
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Wasenmoos
Wasenmoos: Viele Betroffene wollen klagen

Ab der zweiten Februarhälfte macht das Landratsamt Ostallgäu Ernst im Füssener Wasenmoos: Eigentümer der Schwarzbauten, die bis dahin keine öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die individuelle Restnutzungsdauer geschlossen haben, müssen mit einer Beseitigungsanordnung rechnen. Wie berichtet, hatte die Behörde den Betroffenen einen Bestandsschutz von zehn bis 15 Jahren angeboten, der Petitionsausschuss des Landtages hatte 20 Jahre empfohlen. Landrat Johann Fleschhut geht davon aus, dass...

  • Füssen
  • 08.02.11
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Wasenmoos
Wasenmoos: Schwarzbauer schlagen Verträge aus

Nur 25 Anwohner des Wasenmoos in Füssen wollen mit dem Landratsamt Ostallgäu einen Vertrag abschließen, in dem festgelegt wird, wann ihre Schwarzbauten abgerissen werden. Mit den acht bereits bestehenden Verträgen würde sich die Behörde damit mit 33 von insgesamt 85 Hausbesitzern einigen. Wie mehrfach berichtet, sollen 16 Wohnhäuser, 53 Wochenendhäuschen und etliche weitere illegale bauliche Anlagen dem Erdboden gleichgemacht werden. Allerdings bietet die Kreisbehörde den Betroffenen Fristen...

  • Füssen
  • 02.12.10
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Wasenmoos
Schwarzbauer sollen Verträge abschließen

Das Schlusskapitel in der seit Jahrzehnten laufenden Geschichte um die über 100 Schwarzbauten im Wasenmoos nahe Füssen will der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut aufschlagen: Er hat alle Eigentümer der illegal errichteten Bauten aufgefordert, bis 30. November verbindlich zu erklären, dass sie einen Vertrag mit der Kreisbehörde abschließen. Darin wird die Beseitigung der Schwarzbauten nach zehn beziehungsweise 15 Jahren geregelt. Sollten die Schwarzbauer die Verträge nicht unterschreiben,...

  • Füssen
  • 24.11.10
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Wasenmoos
Die Frist endet am 30. November

Landratsamt fordert Schwarzbauer zum Abschluss von Verträgen auf - Andernfalls wird Beseitigung angeordnet - Stadtrat unterstützt Wunsch nach 20-jähriger Restnutzungsdauer Für die Schwarzbauer im Wasenmoos «ist jetzt der entscheidende Zeitpunkt, wo jeder Einzelne für sich die Weichen stellen kann», sagt Landrat Johann Fleschhut: Nur noch bis 30. November können die Betroffenen erklären, dass sie mit dem Landratsamt über die Restnutzungsdauer der illegalen Bauten von zehn oder 15 Jahren Verträge...

  • Füssen
  • 24.11.10

Petitionsausschuss
Im Moos gärt es weiter

Im Füssener Wasenmoos wird auch in nächster Zeit kein Frieden einkehren: Ungeachtet der gestrigen Empfehlung des Petitionsausschusses, längere Duldungsfristen auszusprechen (»Allgäu-Rundschau), hält Landrat Johann Fleschhut an seinem Fristenmodell (Infokasten) fest. Bereits im November sollen mit den Eigentümern öffentlich-rechtliche Verträge über die verbleibende Nutzungszeit geschlossen werden. Doch darauf werde man sich nicht einlassen, kündigt Wasenmoos-Sprecher und Petitions-Initiator...

  • Kempten
  • 13.10.10

Allgäu
Schwarzbauer sammeln 3500 Unterschriften

Füssen Viele Ostallgäuer hätten offenbar nichts dagegen, wenn die Schwarzbauten im Wasenmoos bei Füssen nicht abgerissen würden. Die Eigentümer der vom Abriss betroffenen Schwarzbauten sammelten nun Unterschriften von 3500 Bürgern aus Füssen und umliegenden Orten mit dem Ziel, eine unbefristete Duldung ihrer Häuser zu erhalten.

  • Kempten
  • 19.03.10
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Füssen
3500 Bürger stärken Wasenmooslern den Rücken

Viele Bürger verstehen nicht, warum die illegal errichteten Gebäude im Wasenmoos abgerissen werden sollen. Das ist das Fazit der Schwarzbauer nach vielen Gesprächen bei ihrer Unterschriftensammlung: 3500 Personen trugen sich in die Listen ein und forderten, dass die zum Abbruch vorgesehenen Häuser und Hütten erhalten bleiben sollen. «Wir sind baff», freut sich Wasenmoos-Sprecher Hannes Schäfer über den unerwartet großen Zuspruch. Ob die Unterschriften etwas bewirken, ist offen: Landrat Johann...

  • Kempten
  • 19.03.10

Füssen
3500 Unterschriften für Füssener Schwarzbauten

Die Bürger im südlichen Ostallgäu sehen nicht ein, warum nach Jahrzehnten nun 16 illegal errichtete Wohnhäuser und 53 Wochenendhäuschen im Wasenmoos bei Füssen abgerissen werden sollen. Diesen Schluss lässt zumindest eine Unterschriftenaktion der Schwarzbauer zu: Denn 3500 Bürger trugen sich in die Listen ein und unterstützten damit die Forderung, dass die Gebäude erhalten bleiben sollen.

  • Kempten
  • 18.03.10

Füssen
Schwarzbauer hoffen auf Hilfe der Füssener

Eine Unterschriftenaktion und einen Infostand in der Fußgängerzone planen die Schwarzbauer aus dem Wasenmoos, deren Häuser und Hütten abgerissen werden sollen. Mit diesen Aktionen wollen sie die Bevölkerung zur Unterstützung ihrer Bemühungen zur Rücknahme der Maßnahme aufrufen. «Wenn wir es erreichen, dass möglichst viele Füssener uns das Rückgrat stärken, sollten die Entscheidungsträger ihre Forderung noch einmal überdenken», hofft Hannes Schäfer, Sprecher der Wasenmoos-Anwohner und...

  • Kempten
  • 09.02.10
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Füssen
Schwarzbauten: Frist endet, Bürger reichen Petition ein

Die Frist läuft aus: Nur noch bis Sonntag haben Schwarzbauer aus dem Wasen- und Vordermoos die Möglichkeit, mit dem Landratsamt einen Vertrag abzuschließen, um die Beseitigung der ohne Genehmigung gebauten Hütten und Häuser zu regeln. Diejenigen, die keinen Vertrag abschließen, müssen danach mit einer Beseitigungsanordnung rechnen. Dagegen machen die Betroffenen mobil, sie haben eine Petition beim Landtag eingereicht. Ihr Ziel ist «eine unbefristete Duldung der Häuser mit einem...

  • Kempten
  • 29.01.10
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Füssen
Es bleibt bei zehn bis 15 Jahren

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stärkt Landrat Johann Fleschhut beim Kampf gegen die Schwarzbauten im Wasenmoos den Rücken: Die Übergangsfristen von zehn bis 15 Jahren, die den illegal errichteten Gebäuden eingeräumt werden, seien «sehr großzügig» - für eine Verlängerung sieht der Minister keine Handhabe. «Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen», sagt dagegen der Füssener Hannes Schäfer. Er und seine Mitstreiter wollen sich nun an den Petitionsausschuss des Landtags wenden, damit...

  • Kempten
  • 27.11.09

Füssen
Einigkeit macht nicht immer stark

Selten sind sich die Füssener Stadträte bei einem strittigen Thema so einig wie im Fall Wasenmoos: Sie wollen nahezu geschlossen deutlich längere Übergangsfristen für die Schwarzbauten erreichen als vom Landratsamt vorgeschlagen. Trotz dieser Einigkeit: Ihre Position ist alles andere als machtvoll. Landrat Johann Fleschhut hält an Fristen zwischen zehn und 15 Jahren fest. Die Kreisbehörde hat inzwischen die Schwarzbauer angeschrieben und sie zum Abschluss entsprechender Verträge...

  • Kempten
  • 06.04.09

Füssen
«Unterschreiben Verträge nicht»

«Wir werden den Vertrag so nicht unterschreiben.» Hannes Schäfer und seine Mitstreiter aus dem Vordermoos wollen sich mit aller Macht dagegen wehren, dass ihre illegalen Wochenendhäuschen bereits nach zehn Jahren abgerissen werden sollen. Wie berichtet, will das Landratsamt nun endgültig gegen Schwarzbauten im Wasen- und Vordermoos vorgehen, räumt aber dafür Fristen ein, sofern die Schwarzbauer entsprechende Verträge mit der Kreisbehörde abschließen. Bürgermeister Paul Iacob rät den...

  • Kempten
  • 07.02.09

siehe Infokasten
In 15 Jahren soll Schluss sein mit Schwarzbauten

Das Landratsamt Ostallgäu will jetzt gegen den Wildwuchs an Schwarzbauten im Wasenmoos bei Füssen ankämpfen, kündigte Landrat Johann Fleschhut am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz an. Die Betroffenen reagieren wütend: «Der menschliche Faktor wird komplett außen vor gelassen. Die älteren Leute werden aus ihren Häusern vertrieben, in denen sie seit Jahrzehnten leben», ärgert sich ein Bewohner. Diesen Vorwurf weist Fleschhut entschieden zurück: Schließlich biete man für die illegalen Gebäude...

  • Kempten
  • 29.01.09
Bauten im Wasenmoos
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Schwarzbauten Kampf angesagt

Füssen (hs). - Der Dornröschenschlaf um eine illegal errichtete Siedlung bei Füssen ist beendet: Nach einer fast 20 Jahre währenden Stillhaltephase drängt das Landratsamt Ostallgäu nun auf den Abriss von Schwarzbauten im Wasenmoos. Gegen drei erste Beseitigungsanordnungen wehren sich die Eigentümer, Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Augsburg sind anhängig. Rund 150 nicht genehmigte bauliche Anlagen - vom Zaun bis zum Bungalow - wollte die Kreisbehörde bereits in den 1980er Jahren entfernen...

  • Füssen
  • 23.09.05
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