Wald

Beiträge zum Thema Wald

Eine vielfältige Naturverjüngung ist das Ergebnis einer waldbaulich orientierten Jagd und dem Spiel von Licht und Schatten im Altholzschirm. Wie das im Staatswald Hochfirst zwischen Frechenrieden und Stetten umgesetzt wird, zeigen Forstamtsleiter Rainer Nützel (links) und Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter.
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Nachhaltigkeit
Wie der Wald im Unterallgäu klimaverträglich gestaltet wird

Um den Wald klimaverträglich zu gestalten, kommt es vor allem auf eine vorausschauende Planung, eine effektive Bejagung und dem Spiel aus Licht und Schatten an. Das teilen Dr. Hermann S. Walter, der Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten Ottobeuren, und Rainer Nützel, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) gegenüber der Memminger Zeitung mit.  Demnach greife der Mensch nur "pflanzend" ein, um zusätzliche Baumarten zu etablieren. Das ist bei  Baumarten der...

  • Unterallgäu/Memmingen
  • 10.06.20
Der junge Waldkauz wurde durch einen Hubschrauber aus der Baumkrone geweht.
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Happy End nach Tierklinik-Aufenthalt
Waldkauz wird bei Sonthofen durch Hubschrauber vom Baum geweht

350 Gramm schwer, total flauschig und mit ganz großen Knopfaugen. So könnte man den Gast in der Kleintierklinik in Sonthofen beschreiben. Bei dem Tier handelt es sich um einen etwa 4 bis 6 Wochen alten Waldkauz. Doch freiwillig kam der Vogel nicht in die Praxis. "Uns hat ein Mann am Dienstag angerufen, der eine Ladung Kies bei Burgberg per Hubschrauber bekommen hatte. Durch den Wind wurde der junge Waldkauz aus der Baumkrone geweht", so die Tierpflegerin Stephanie Schwarz. "Der Finder...

  • Sonthofen
  • 15.05.20
Symbolbild
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Kooperation unterzeichnet
Mehr Schutz für den Wald im Ostallgäu

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kaufbeuren und die Ostallgäuer Forstbetriebgemeinschaften haben jetzt eine Kooperation zum Schutz der Wälder im Landkreis und der Stadt Kaufbeuren unterzeichnet - das berichtet die Allgäuer Zeitung am Dienstag. Hintergrund für die verpflichtende Zusammenarbeit seien die Herausforderungen des Klimawandels für die heimischen Wälder. Zentrales Ziel der Beteiligten ist die Schaffung "klimatoleranterW und zukunftssicherer Wälder, so die...

  • Kaufbeuren
  • 31.12.19
Förster Michael Balk (Zweiter von rechts) machte sich mit Vertretern der Stadt und Mitgliedern des Umwelt- und des Liegenschaftsausschusses auf den Weg durch den Wald vom Klinikum zur hinteren Rottach. Hier erklärte er unter anderem die Rechte und Pflichten von Waldbesitzern.
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Sicherheit
Jogger (39) im März von Baum erschlagen: Förster klärt in Kempten über Rechte und Pflichten auf

Bei Windstärke neun war im März 2019 ein etwa 16 Meter hoher Baum an der Rottach in Kempten abgebrochen und traf einen Jogger am Kopf. Der 39-Jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Jogger (39) wird in Kempten von Baum erschlagen: Windstärke neun zum Unglückszeitpunkt Seit dem tragischen Unfall Anfang März gehe auch Förster Michael Balk mit anderen Augen durch den Wald, um solche Unglücke zu vermeiden, erklärt die Allgäuer Zeitung. Bei einem...

  • Kempten
  • 11.11.19
Borkenkäfer haben auf dieser Fläche am Wustbach bei Burgberg fast jede Fichte geschädigt. Die Bäume müssen gefällt, entrindet und aus dem Wald geschafft werden, damit keine weiteren Borkenkäfer ausschwärmen und Stämme anbohren.
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Borkenkäfer
Hunderte von Fichten müssen am Burgberger Hörnle gefällt werden

Auf einem Hektar werden am Fuße des Burgberger Hörnle nahezu alle Fichten am Wustbach gefällt. Nicht etwa, weil die Waldbesitzer das große Geld durch den Verkauf wittern. Im Gegenteil: Borkenkäfer haben dort großen Schaden angerichtet. Damit sich die vielen tausend kleinen Käfer nicht neue Fichtenopfer suchen, werden die befallenen Stämme gefällt, aufgearbeitet, am Straßenrand abgelegt und möglichst schnell abtransportiert, sagt Jochen Kunz von der Fachstelle Schutzwaldmanagement am Amt für...

  • Burgberg i. Allgäu
  • 10.08.19
Ein Sturmtief im vergangenen Oktober hinterließ an der Seealpe am Nebelhorn ein Bild der Verwüstung. Derzeit laufen dort die Aufräumarbeiten: Ein Bagger mit einem sogenannten „Harvester“, der den Baumstamm entastet und zersägt, wartet auf Nachschub, der von der Seilbahn vom Hang runter gebracht wird. Danach werden die Holzstämme ins Tal gefahren.
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Aufräumarbeiten
Herbststurm hat am Nebelhorn zu großen Schäden am Schutzwald geführt

Ein Bild der Verwüstung bietet sich demjenigen, der in diesen Tagen mit der Seilbahn auf das Nebelhorn fährt. Kommt man zur Mittelstation „Seealpe“ wird einem klar, welche Zerstörungskraft die Natur haben kann. Große Flächen sind bedeckt von hunderten gebrochenen und zersplitterten Bäumen. Dort sind derzeit die Aufräumarbeiten voll im Gang. Verursacher der „Schlachtfelder“ war nicht, wie laut Peter Schöttl, dem Vorsitzenden der Nebelhornbahn-AG viele Menschen vermuten, Lawinen, sondern ein...

  • Oberstdorf
  • 11.06.19
Überall liegen in den Allgäuer Wäldern Äste und Baumstämme verteilt. Der viele Schnee im Januar hat einige Schäden angerichtet.
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Natur
Allgäuer Waldbesitzer müssen gegen Schneebruchschäden und Borkenkäfer kämpfen

Überall liegen Äste und Bäume verteilt, manche Spazierwege sind nicht betretbar: So sieht es derzeit in vielen Allgäuer Wäldern aus. Der viele und schwere Schnee im Januar 2019 hat große Schäden hinterlassen. "In den letzten Jahren hatten wir keine vergleichbaren Schneemengen in so kurzer Zeit – dies ist der springende Punkt – die Schneemenge aus dem Januar 2019 über den ganzen Winter verteilt wäre gar nicht so ins Gewicht gefallen", so Andreas Täger, Geschäftsführer des Allgäuholz...

  • Kempten
  • 02.04.19
Mitten durch die unberührte Natur: Das lockt manchen Schneeschuhläufer, Skitourengeher und Freerider. Doch für die Tierwelt und damit auch für den Wald sind solche Störungen schlecht.
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Wintersport
Bergbahn in Balderschwang wirbt fürs „Freeriden“ im Wald: Kritik von Jägern und Förstern

Da sind sich Jagd und Forst einig: Wenn immer mehr Freerider, Schneeschuh- und Tourengeher abseits der Pisten und Wege unterwegs sind, ist das Mist. Wintersportler haben in Tier-Rückzugsräumen, Schon- und Schutzgebieten nichts verloren. Doch es gibt immer wieder Beschwerden. Jüngst sogar über die Bergbahn in Balderschwang, die für „zahlreiche Waldabfahrten“ warb. Auf ihrer Internetseite war von optimalen Bedingungen „auch außerhalb gesicherter Freeride-Abfahrten, Varianten und Waldabfahrten“...

  • Balderschwang (VG Hörnergruppe)
  • 22.02.19
Vom Borkenkäfer befallene Fichten wurden im Bannwald südlich von Neugablonz gefällt.
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Natur
Borkenkäfer verursacht Kahlschlag im Neugablonzer Bannwald

Der trockene Sommer 2018 bot dem Borkenkäfer ideale Bedingungen. Der gefräßige Schädling breitete sich auch im Bannwald südlich von Neugablonz auf etwa einem halben Hektar aus. Schon im Juni stellten laut Richard Stark, Leiter der städtischen Forstverwaltung, Waldarbeiter fest, dass neun Bäume befallen sind. Drei Fichten wurden daraufhin gefällt. Weitere Arbeiten stoppte die Höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Schwaben, weil in dem Wald streng geschützte Graureiher brüteten, die...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 31.01.19
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Natur
Förster zur Lawinen-Situation in Balderschwang: „Der Schutzwald-Aufbau wurde verschleppt“

Sind die Lawinenprobleme in Balderschwang hausgemacht und hätte der schwere Schaden am Hotel Hubertus vor gut zwei Wochen vermieden werden können? In Forstkreisen gibt es Zustimmung zu dieser These. Die Pläne, oberhalb der kleinen Gemeinde Schutzwald zu schaffen, sind schon alt. Fakt ist aber auch: Die Bergwald-Offensive hat ihre Bemühungen dort vor vier Jahren eingestellt, ist auf „standby“. Sie tat nichts mehr, weil in Balderschwang Wild zu viel Schaden anrichte; Geld für Neupflanzungen wäre...

  • Balderschwang (VG Hörnergruppe)
  • 30.01.19
Auf Nahrungssuche? Bei dichter winterlicher Schneedecke wächst der Druck des Wildes auf den Wald.
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Natur
Oberallgäuer Bergwald-Besitzer schwärzt Freistaat an

Wenn Ludwig Immler an seinen Waldbesitz in Sonthofen und Missen-Wilhams denkt, ärgert er sich gewaltig: „Ich habe beim Sturm Wiebke fast meinen ganzen Baumbestand verloren und bemühe mich seither vergeblich, einen gesunden Bergmischwald aufzubauen.“ Seiner Ansicht nach scheitert es an zu hohen Wildbeständen. Er sieht sich durch das neue „Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2018“ bestätigt. Forstamtsdirektor Dr. Ulrich Sauter (Immenstadt) nennt die Verhältnisse im Oberallgäu...

  • Sonthofen
  • 10.01.19
Kein Naturfrevel, sondern Hilfe für den Specht.
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Aufwertung
Wiggensbach: Ausgleich für die gefällten Bäume des Center Parcs

Wer die abgeschälte Baumstämme im Kürnacher Wald sieht, mag sich ärgern. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Laut den Bayerischen Staatsforsten Sonthofen dienen diese und andere Maßnahmen sogar einer ökologischen Aufwertung. Auf einer Fläche so groß wie 80 Fußballfelder (56 Hektar) soll ausgeglichen werden, was der Natur durch den Bau des Center Parc genommen wurde. Um die Anlage bei Leutkirch zu errichten, wurde „wegen Rodungs- und Erschließungsarbeiten großflächig in den...

  • Wiggensbach
  • 29.11.18
Die Ausstellung "Forest. Enter. Exit." widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Wald und Mensch.
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Zusammenleben
"Forest. Enter. Exit": Kunstausstellung in der MEWO Kunsthalle in Memmingen

Die MEWO Kunsthalle in Memmingen eröffnet am Freitag, den 23.11.2018 um 19 Uhr, ihre Ausstellung zum Thema "Forest. Enter. Exit.". Die Ausstellung widmet sich dem Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Wald. Sie befasst sich mit der Frage, wie sich die Menschen gegenwärtig dem Wald nähern und geht hierbei auf tatsächliche, sinnliche und übertragbare Gegebenheiten ein. Internationale Künstler stellen Themen wie den zivilisatorischen Fortschritt, die Definition als Urlaubs- und...

  • Memmingen
  • 20.11.18
Symbolbild Feuerwehr
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Brand
Anwohner entdeckt Rauch im Wald bei Waltenhofen: Feuerwehr löscht Glutnest

Am Dienstagabend gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Waltenhofen zu einem Brand einer Grünfläche im Bereich Moosweiher gerufen. Der Mitteiler hatte von seinem Wohnort aus eine Rauchentwicklung in dem nahegelegenen Waldstück festgestellt. Vor Ort konnte ein Glutnest mit einer Fläche von ca. zehn Quadratmetern festgestellt und abgelöscht werden. Wie dieses entstand, ist bisher unklar. Von der Feuerwehr Waltenhofen waren ca. 20 Kräfte im Einsatz. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Kempten unter...

  • Waltenhofen
  • 12.09.18
Kranke Eschen kann man an kahlen Ästen und Büscheln mit vermehrtem Blattwuchs erkennen.
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Natur
Kranke Laubbäume und Fichten in Memmingen: Der Wald leidet

„Dem Wald geht es nicht gut“, sagt Memmingens Forstamtsleiter Stefan Honold und bezieht sich auf den heißen, trockenen Sommer. Insbesondere eine Baumart leidet: die Fichte. Das Klima macht dem Nadelholz zu schaffen, ganz im Gegenteil zu Schädlingen wie dem Borkenkäfer – für ihn herrscht ideales Wetter, um sich zu vermehren. Zudem macht vielen Eschen ein Pilz zu schaffen. Setzt sich das bis zu sieben Millimeter große „Falsche Weiße Stengelbecherchen“ in dem Laubbaum fest, sterben Triebe, welken...

  • Memmingen
  • 19.08.18
An den Hängen des Burgberger Hörnles mussten nach einem Sturm im Januar zahlreiche umgestürzte Fichten entfernt werden. Der Oberallgäuer Forstdirektor Dr. Ulrich Sauter (rechts) und Schutzwald-Manager Klaus Dinser machen sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage.
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Natur
Welche Auswirkung der Sturm vom Januar auf die Wälder beim Burgberger Hörnle hat

Wer von Nordwesten auf die bewaldeten Hänge des Burgberger Hörnles blickt, dem fällt seit einigen Wochen auf Anhieb eine riesige Schneise auf. Von oben bis unten wurden dort umgestürzte Fichten entfernt, damit sich der Borkenkäfer nicht weiter verbreiten kann. Hier, oberhalb der Gemeinde Rettenberg im Oberallgäu, hatte Anfang Januar Sturmtief „Burglind“ ganze Arbeit geleistet: Auf einer vier Hektar großen Fläche knickten bis zu 200 Jahre alte Fichten reihenweise um wie Streichhölzer. Auch...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 07.06.18
Bis zum Vegetationsbeginn Ende April wird die Verbisssituation an den natürlich nachwachsenden Bäumen in den Unterallgäuer Wäldern erkundet. Im Staatswald direkt über dem Kohlbergtunnel scheint für diese junge, mit einer Klammer gekennzeichnete Fichte die Balance von „Wald und Wild“ noch gegeben zu sein.
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Forstwirtschaft
Experten beobachten die natürliche Verjüngung der Bäume: Auftakt bei Erkheim über dem Kohlbergtunnel

Waldbäume wie Fichte, Buche und Tanne können sich ohne Schutz nur dann selbst erfolgreich verjüngen, wenn ihr Leittrieb und das obere Drittel vom Schalenwild nicht verbissen werden. Wie sich die Situation in den heimischen Wäldern entwickelt, zeigt ein forstliches Gutachten zur Waldverjüngung, das im dreijährigen Turnus heuer wieder erstellt wird. Die Grundlage hierfür bildet eine stichprobenartige Untersuchung der Naturverjüngung. Der Auftakt dafür fand nun im Staatswald direkt über dem...

  • Memmingen
  • 01.03.18
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Natur
Symposium in Wiggensbach: Jäger wollen weniger Rehe schießen

Rehwild soll und muss gejagt werden, aber nur artgerecht und sinnvoll. So fasste Michael Heinzel das Anliegen der Jäger in der Region beim Rehwild-Symposium in Wiggensbach (Oberallgäu) sinngemäß zusammen. Heinzel ist Vorstandsmitglied bei der Jagdagenda 21 Landesgruppe Bayern, die das Symposium zusammen mit dem Kreisjagdverband Kempten, der Jägervereinigung Marktoberdorf und dem Kreisjagdverband Oberallgäu auf die Beine gestellt hat. Das Thema Rehwild brennt aber nicht nur den Jägern im Allgäu...

  • Altusried
  • 22.01.18
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Natur
Zum ersten Mal gibt es wieder junge Luchse in Vorarlberg

In Vorarlberg ist der Luchs offenbar wieder heimisch geworden. Das berichten die Vorarlberger Nachrichten . Demnach hat ein Jäger vor kurzem im Rätikon die erfolgreiche Aufzucht von drei Jungluchsen auf Film festhalten. Luchse gelten in Vorarlberg seit mehr als 100 Jahren als ausgestorben. Der Film des Jägers gilt als erster Nachweis einer erfolgreichen Nachzucht in der Neuzeit. Das hat die Landespressestelle mitgeteilt. In der Aussendung wird auch der Wildökologe des Landes, Hubert Schatz,...

  • Kempten
  • 19.12.17
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Freizeit
Ostallgäuer Pilzsammler starten durch

Auf die Schwammerl, fertig, los: Nach einem Regentag ist ideales Wetter, um in die Pilze zu gehen. Das dachten sich auch AZ-Reporter Heiko Wolf und Pilzberaterin Elfi Appelt, die sich zwischen Apfeltrang und Aitrang auf in den Wald machten. Wie einige andere Ostallgäuer durchstreiften sie Hochwald und Dickicht auf der der Jagd nach Steinpilzen. Denn die Pilzsaison ist auf ihrem Höhepunkt. Pilzberaterin Appelt, die es auch auf Schweinsohren und Hexenröhrlinge abgesehen hat, war gut gerüstet –...

  • Marktoberdorf
  • 01.09.17
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Pilzsammler
Rund 100 giftige Pilzarten in den Wäldern um Kaufbeuren

Die verschiedenen Sorten sind oft nur schwer zu unterscheiden. Zudem machen Doppelgänger den Schwammerl-Liebhabern das Leben schwer. Auch das Aussehen variiert je nach Standort und Wetterverhältnissen. So kann die gleiche Art, verschiedene Schattierungen und Formen ausbilden. Das erschwert eine Bestimmung zusätzlich. Selbst Pilzexpertin Elfriede Appelt aus Kaufbeuren gibt zu, 'ich muss einen Pilz aus allen Himmelsrichtungen betrachten, um ihn zweifelsfrei zu identifizieren'. Daher wäre ohne...

  • Kaufbeuren
  • 31.08.17
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Natur
Unwetter hat in Allgäuer Wäldern deutliche Schäden hinterlassen

Regional hat der Gewittersturm von Freitagabend in den Wäldern deutliche Schäden verursacht. 'Wir müssen uns erst noch ein Bild von der Situation machen', sagt Tobias Ochs von den Bayerischen Staatsforsten in Sonthofen. Der Betrieb ist für einen Großteil der Staatswälder im Allgäu zuständig. Ochs sagt aber klipp und klar: 'Bei uns war das keine Katastrophe' – anders als in Teilen Niederbayerns. Betroffen von Sturmschäden seien unter anderem der Kempter Wald, der Wirlinger Wald südlich...

  • Kempten
  • 21.08.17
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Natur
Großprojekt: Schwangau bringt Gemeindewald auf Vordermann

Sie sorgen nicht nur für Artenvielfalt, sondern bieten auch Schutz vor Naturgefahren wie Felsstürzen, Muren, Lawinen und Erosion: Bergmischwälder, die unter anderem das Ammergebirge bereichern. Die Gemeinde Schwangau möchte nun einen Beitrag dazu leisten, solche Naturgebiete aufzubauen und zu erhalten: Sie will den kommunalen Wald zu einem Bergmischwald entwickeln. Angedacht ist, dass die Arbeiten ab Herbst beginnen, die Planungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Warum die Arbeiten im...

  • Füssen
  • 18.08.17
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Natur
Borkenkäfer macht die Fichten rund um Kaufbeuren kaputt

Der Schädling ist klein, tritt in Massen auf und erscheint ziemlich ausdauernd. Auch ein Laie kann sich auf seine Spuren begeben. Verfärbte Fichtenkronen, Bohrmehl am Boden und ein stetes Rauschen hinter der Rinde deuten auf die rege Arbeit des Borkenkäfers hin, der sich dort seine sogenannte Rammelkammer, den Brut- oder eben einen Larvengang schafft. Haben Männchen erst einen geeigneten Baum gefunden, sondern sie Sexuallockstoffe für ihre Artgenossen ab. Die schiere Menge an Käfern ist dann...

  • Kaufbeuren
  • 09.08.17
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